­

Für den vollständigen Artikel auf den Titel klicken!
  •  ISA 4 2018 ohne SAW

    Themen: 
    Mitgliederversammlung der GGG NRW am 04. April 2019
    GE Berger Feld

    Talentschulen

     

     

  • Länderbericht aus Schleswig-Holstein 2019/1

    Trotz eines starken politischen Gegenwindes (siehe unsere letzten Länderberichte) geben wir die Hoffnung nicht auf, dass letztlich die Vernunft die Oberhand behält und sich ein gerechtes, den Menschenrechten verpflichtendes und der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirkendes Schulsystem entwickeln lässt. Unseren Vorstellungen auf der politischen Ebene Gehör zu verschaffen, ist zurzeit nahezu aussichtlos. Wir beteiligen uns an Stellungnahmen und Anhörungen zu neuen Verordnungen und Gesetzen. Dabei verfestigt sich der Eindruck, dass unabhängig von den vorgetragenen Argumenten der von vornherein feststehende politische Wille der Regierenden durchgesetzt wird. Mit unseren Aktivitäten, zu denen auch Presseinformationen und öffentliche Stellungnahmen gehören, versuchen wir dennoch unsere Zielsetzungen weiter zu verfolgen.

  • Länderbericht Rheinland-Pfalz 2019/1

    Vortrag von Brigitte Schumann

    Am 26. Oktober 2018 hielt Brigitte Schumann zu ihrer Streitschrift Inklusion. Was Sonderpädagogik und Bildungspolitik verschweigen (Frankfurt/M. 2018) in Mainz.

    Sie schlug den Bogen von der Salamanca-Erklärung (1994), die von 94 Regierungen der Welt unterzeichnet worden war und das Prinzip des gemeinsamen Lernens aller Kinder forderte hin zur Behindertenrechtskonvention, die Inklusion aus dem Menschrecht der bedingungslosen Zugehörigkeit ableitet und deren Unterzeichnung durch die BRD sich 2019 zum 10. Mal jährt.

    Zu Beginn ihres Vortags stellte sie klar, dass sie nicht die Begrifflichkeit der KMK übernehmen werde, die Sonderpädagogik in Förderpädagogik umetikettiert habe, sondern sie bleibe bei dem Begriff Sonderschule bzw. Sonderpädagogik.

    Schumanns Vortrag zielte auf die politischen Hintergründe der festgefahrenen Inklusionsdebatte. Sie untersuchte den politischen Umgang mit dem internationalen Menschenrecht und den Kinderrechten und erläuterte die Rolle der KMK, die kurz vor der Salamanca-Konferenz sich ausdrücklich zur Sonderschule bekannte. In den letzten 10 Jahren stabilisierte die KMK die Position der Sonderschulen und der Sonderschullehrkräfte, indem sie das Elternwahlrecht über das Recht des Kindes stellt und das Sonderschulwesen vorrangig vor der inklusiven Bildung finanziert. Damit erhält sie den Status quo und fördert den Ausbau des Doppelsystems statt die Transformation des Schulsystems insgesamt und damit die Überwindung des Sonderschulwesens in Angriff zu nehmen.

    Dies alles ist für Schumann eng verknüpft mit dem „Mythos Gymnasium.“ Sie führt aus, dass der Elternwille letztendlich der Elternwille fürs Gymnasium ist. In Hamburg habe eine „kleine, mächtige, rabiate Elternlobby“ (W. Heitmeyer) die Einführung der 6jährigen Grundschule verhindert, und sie kritisierte die Politik, die davor einen Kotau mache.

    Solange die Politik das Gymnasium für unantastbar hält, so lange wird sich nichts Grundlegendes in Sachen Inklusion tun. Inklusion fordert in letzter Konsequenz das Lernen aller Kinder in EINER Schule, da passe die Auslese in deutschen Schulen in und nach der vierten Klasse nicht dazu.

    Mit diesem Mythos eng verknüpft ist der „Mythos von der Unverzichtbarkeit der Sonderschulen.“ Dieser Mythos hat eine lange politische Tradition. Er entstand im Kaiserreich und wurde von den Nazis weiter verfestigt. Hinzu kam im Dritten Reich die Unterscheidung der Kinder in „bildungsfähig“ und „bildungsunfähig.“ Gedankengut und Praxis erfuhr nach 1945 Kontinuität, auch wenn die Begründungszusammenhänge abgewandelt wurden.

    Angesichts dieser massiven Beharrungskräfte fragt Schumann nach Strategien der Veränderung und Überwindung. Sie fordert zum gesellschaftlichen Druck auf, ermuntert uns Bündnisse zu schließen, die Mythen historisch und gesellschaftspolitisch aufzuarbeiten, die Folgen der Segregation aufzuzeigen und die positiven Effekte für einen von Solidarität und Wertschätzung getragenen Umgang miteinander in der Demokratie ins Bewusstsein zu rücken.

    Ganz zum Schluss ermunterte sie uns, gegen die Verletzung des § 24 der BRK auch juristisch vorzugehen: Ein Untersuchungsverfahren gegen Deutschland wegen schwerwiegender systematischer Verletzung der UN-BRK §24 in Gang zu bringen, wäre eine zusätzliche Möglichkeit, die Verfälschung der Inklusion aufzudecken und den Diskussionsprozess, der derzeit gegen Inklusion läuft, neu zu justieren. Nach dem Fakultativprotokoll könne sogar eine einzelne Person ebenso wie eine Organisation eine solche Beschwerde auf den Weg bringen.

    2019 wird eine internationale Kommission in Deutschland den Fortgang der Inklusion unter den Kriterien Lehrerfortbildung, Anteil behinderter Lehrkräfte in den Schulen und der Anteile inklusiv beschulter Kinder in Augenschein nehmen. Man braucht wohl nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie beschämend dies für Deutschland ausgehen wird.

    ROSEMI WAUBERT DE PUISSOT

  • – pädagogische Herausforderungen in Zeiten der Hasspolitik

    Länderbericht 2019/1
    GGG-Fachtag in Stadthagen (IGS Schaumburg) und Mitgliederversammlung

    Die GGG Niedersachsen veranstaltet jährlich eine Fachtagung, die vornehmlich Anstöße zur schulinternen Weiterentwicklung bieten soll. 2018 lautet der Titel“ Demokratie und Emotion – pädagogische Herausforderungen in Zeiten der Hasspolitik“.

  • Länderbericht Hamburg 2019-01

    Mitgliederversammlung

    Im Zentrum der Mitgliederversammlung im September 2018 stand die Entwicklung und Situation der Stadtteilschule im Zweisäulensystem. Drei Aspekte bestimmten die Diskussion: Wie durch Steuerung über Wohnungsbau, gute Durchmischung der Stadtteile und durch entsprechende Standortplanung für neue Schulen mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht werden könnte, zudem die Frage der Übergänge von der Grundschule in die weiterführenden Schulen und das „Schulwechslerproblem“ (in 2018 wechselten nach Klasse sechs 905 (!) Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium in die Stadtteilschule), das sich als als zunehmend drängend erweist. Gemeinsam war man überzeugt, dass eine planvolle und mit Ressourcen ausgestattete pädagogische Weiterentwicklung der Stadtteilschulen (Stichwort: Lernendes Netzwerk der Stadtteilschulen) sinnvoll und zu fordern ist.

  • SH-Newsletter 09

  • Eine Schule für alle - für alle ein Gewinn!

    berger feld

    Donnerstag, 04. April 2019

    Gesamtschule Berger Feld
    Adenauerallee 110
    45891 Gelsenkirchen

    Karte

  • Eine Schule für alle - für alle ein Gewinn!

    berger feld

    Donnerstag, 04. April 2019

    Gesamtschule Berger Feld
    Adenauerallee 110
    45891 Gelsenkirchen

    Karte

  • Eine Schule für alle - für alle ein Gewinn!

    berger feld

    Donnerstag, 04. April 2019

    Gesamtschule Berger Feld
    Adenauerallee 110
    45891 Gelsenkirchen

    Karte

  • Samstag, 26. Jan. 2019, 09.00 - 16.00 Uhr
    Leibers Galerie-Hotel
    Redderberg 18
    24326 Dersau
    fon 04526 560
    fax 04526 1036
    email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    web leibers.de

  • Stellungnahme zum Bericht der Landesregierung
    "Einführung eines Bildungsbonus für Schulen in Schleswig-Holstein"

    1. Es wird Zeit – es brennt bereits!

    2. Die vorgesehenen Maßnahmen sind notwendig, aber nicht hinreichend

    Die GGG begrüßt, dass die Landesregierung endlich ein Konzept vorgelegt hat, in dem sie darlegt , wie auch in Schleswig-Holstein Schulen mit besonderen Herausforderungen mit einem „Bildungsbonus“ unterstützt und somit in die Lage versetzt werden können, diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

     Zusammenfassende Betrachtung:

  • - Reform der Oberstufe: Eine überfällige Reform

    Presseerklärung vom 26. Nov. 2018
    zur beabsichtigten Neujustierung der Profiloberstufe an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe

    Lesen Sie die ganze PE!

    Presseerklärung v. 26. 11. 2018

  • HH: Der Newsletter 21 (2018-11)

  • Liebe GGG-Mitglieder,

    der  HE: Mitgliederbrief 2018-10  informiert über den Wechsel im hessischen Landesvorstand und bittet euch alle um Unterstützung und reges Mittun bei der GGG-Arbeit.

  • Der  Hessenflyer  ist überarbeitet und steht zum Download zur Verfügung.