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GGG - Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule
Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V.
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  • KMK setzt falsche Prioritäten (2020-12)

    Stellungnahme zur KMK-Ländervereinbarung  vom 15.10.2020

    KMK setzt falsche Prioritäten – weder Bildungsgerechtigkeit noch Zukunftsfähigkeit unseres Bildungssystems stehen im Fokus! Wir sehen dennoch Perspektiven!

    Diese KMK-Ländervereinbarung ist so kein Fortschritt. Als habe es die Corona-Pandemie mit den dabei in den Fokus gerückten überwiegend schon lange bekannten Mängeln des deutschen Bildungssystems nicht gegeben, wird in einem Zustand eines „buiseness as usual“ verharrt. Die in einer Zusatzvereinbarung beschriebenen politischen Vorhaben sollen zu mehr Qualität und Transparenz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit führen, ignorieren aber die wahren Missstände unseres Bildungssystems.

    Stellungnahme

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  • DIE SCHULE für alle - 2020/1

    Titelblatt DSfa 2020/0

    Die GGG-Zeitschrift

    THEMEN:
    - Covid-19-Pandemie
    - Wechsel im GGG-Vorsitz
    - "Mythos Bildung"
       Diskussion mit Aladin El Mafaalani
    - Interview mit Joachim Lohmann

    Das ganze Heft: DIE SCHULE FÜR ALLE 2020/1

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  • efa: Neue Wege - statt weiter wie bisher! (2020-09)

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    Die Corona-Pandemie hat den gewohnten Betrieb von Schule zum Erliegen gebracht.

    Alle Bundesländer sind mittlerweile in das Schuljahr 2020/2021 gestartet. Schnell wurde deutlich, dass Corona die Schulen im Lande weiter beeinflussen wird. Eine Vielzahl von Klassen und einzelne Schulen mussten bereits in Quarantäne gehen. Und höchstwahrscheinlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung. Die besondere Herausforderung lässt die Schwächen unseres Bildungssystems deutlich hervortreten. Welche Lehren müssten daraus gezogen werden?

    Die gemeinsame Presseerklärung des Bündnisses „Eine für alle - Die inklusive Schule der Demokratie“ weist auf diese Schwächen hin und fordert die Kultusministerien der Länder auf aus der Krise die richtigen Schlüsse zu ziehen. Es darf danach nicht zum Zurück zum Davor kommen.

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  • Aus der Krise lernen - 10 Impulse (2020-10)

    Aus der Krise lernen - die Zukunft gestalten

    In der Corona-Krise ist offensichtlich geworden, dass bildungspolitischer Anspruch und Schulwirklichkeit oft noch weit auseinanderklaffen. Wir wollen mit diesem Aufruf dazu beitragen, die Krise als Chance zu sehen und zum Anlass zu nehmen, unser Bildungssystem zukunftsfähig zu machen. Erforderlich ist eine grundlegende Bildungsreform.

    Nachdem der Bundesvorstand im August 2020 den Aufruf zu einer grundlegenden Bildungsreform formuliert hatte, diskutierte der GGG-Hauptausschuss Konsequenzen daraus und formulierte hierzu

    10 zentrale Impulse für das Bildungssystem

    Lesen Sie die noch in der Diskussion befindliche Stellungnahme, die in einer Kurz- und einer Langfassung vorliegt.

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  • Wie ich als Autist die Schulzeit (üb)erlebt habe (2020 efa-6)

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    Eine für Alle - Heft 6 (2020)

    Dr. Peter Schmidt beschreibt seine Erfahrungen mit der Schule als Betroffener, Caro Hanf schildert ihre Erlebnisse als Mutter eines autistischen Kindes und Im dritten Text des Heftes berichten Konstanze Möbius und Svantie Ohder aus der Sicht von im Autismusspektrum erfahrenen Pädagogen.

    Eine für alle - Heft 6

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Am 15.4.2016 fand auf Einladung der GGG eine Tagung mit Schulleiterinnen und Schulleitern zur Situation der  Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe in Schleswig-Holstein statt. Im Fokus der Diskussionen standen zwei Themenbereiche:

  • Orientierungen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit (Was macht uns stark?)
  • Vorschläge für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen (Was brauchen wir?)

Die Ergebnisse der Tagung hier im Einzelnen darzustellen, würde den Rahmen des Länderberichtes sprengen. Die nachfolgenden Beispiele sollen einen Einblick darüber geben, worüber u.a. diskutiert wurde.

Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin, dass neben einem jeweils eigenen Schulprofil auch ein gemeinsamer Markenkern „Gemeinschaftsschule“ ausgeprägt sein sollte, um im Wettbewerb mit den Gymnasien bestehen zu können. Für wichtig wurden ebenso ein engagiertes, motiviertes und ideenreiches Kollegium und die Vernetzung nach außen gehalten. Zu letzterem gehören insbesondere Kooperationen mit benachbarten Oberstufen, damit den eigenen Schülerinnen und Schülern ein konsistenter, rechtsverbindlicher und pädagogisch koordinierter Übergang in die Oberstufe angeboten werden kann.

Angeregt wurde von dem Kreis eine Initiative in Bezug auf eine den neuen Schulstrukturen in Schleswig-Holstein angepasste Schulaufsicht. Bisher ist es so, dass  die Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe zusammen mit den Grundschulen und Förderschulen von einer unteren, dezentral in den Kreisen angesiedelten Schulaufsicht betreut werden. Dagegen werden Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe und Gymnasien von der im Ministerium für Schule und Berufsbildung angesiedelten oberen Schulaufsicht begleitet.

Ebenso wurde übereinstimmend bemängelt, dass die zurzeit den Schulen gewährte Arbeitszeit für Schulverwaltungs-, Betreuungs- und Leitungsaufgaben sowie für Schulentwicklung bei Weitem nicht den Erfordernissen entspricht. Bedenkt man, dass sich viele Schulen noch im Übergang aus einer Schulform des gegliederten Schulsystems in eine Gemeinschaftsschule befinden, so halten wir die fehlenden Ressourcen für die Schulentwicklung für besonders problematisch.

Schließlich wurde noch darauf hingewiesen, dass die Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe in der öffentlichen Wahrnehmung nicht die Anerkennung und damit auch den Zuspruch der Eltern erhalten, der ihrem pädagogischen Angebot entspricht.

In einem weiteren Arbeitsschwerpunkt hat die GGG in Zusammenarbeit mit dem Landeselternbeirat Gemeinschaftsschulen und der Landesschülervertretung Gemeinschaftsschulen eine Stellungnahme zu einem Entwurf für einheitliche Kompetenzzeugnisse der Jahrgangsstufen 5 – 7 an Gemeinschaftsschulen erarbeitet und diese am 28.4.2016 gegenüber der Schulaufsicht im Ministerium für Schule und Berufsbildung vertreten. Herauskommen wird wohl ein Kompetenzzeugnis, in dem verbal zusätzlich zu den bewerteten Kompetenzen auch Beschreibungen der Lernentwicklung möglich sein werden. Auch wenn das Ministerium nicht alle Vorschläge von uns übernehmen mochte, sei an dieser Stelle die konstruktive Zusammenarbeit hervorgehoben.

Dieter Zielinski