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  • Lehren aus der Pandemie - GGG-Stellungnahme (2021-02)

     Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sichern

    Wir meinen, die Zeit ist jetzt reif! Die Corona-Pandemie hat die Schwachstellen unseres Bildungssystems wie unter einem Brennglas offengelegt. Es bedarf einer tiefgreifenden Reform unseres Bildungssystems, um Bildungsungerechtigkeit systematisch anzugehen. Wir sind es der nachwachsenden Generation schuldig.

    Die Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Mai 2020 und im Januar 2021 Empfehlungen zu Konsequenzen aus der Covid-19-Pandemie veröffentlichet. Der GGG-Bundesvorstand hat zu den längerfristig orientierten Empfehlungen vom Januar 2021 Stellung genommen. Wir sind über dieses Thema in einen Austausch mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eingetreten. Im Folgenden - Klick auf den Beitragstitel - können Sie die gesamte GGG-Stellungnahme  und die Empfehlungen der Expertenkommission lesen.

  • FES 2021-01: Lehren aus der Pandemie -

    Gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen sichern

    Die Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich mit den längerfristigen Konsequenzen aus den Erfahrungen im Bildungssystem während der Covid-19-Pandemie beschäftigt und legt nun die Ergebnisse als Stellungnahme vor.

    Kommissions-Stellungnahme   Zusammenfassung

  • KMK-Ländervereinbarung (2020-12)

    Die Ländervereinbarung vom 15.10.2020 ersetzt das Hamburger Abkommen.

    Wir dokumentieren hier alle Beschlüsse der KMK im Zusammenhang mit der Ländervereinbarung, die Stellungnahme der GGG sowie den bisherigen Briefwechsel mit der KMK zu diesem Thema.

  • KMK setzt falsche Prioritäten (2020-12)

    Stellungnahme zur KMK-Ländervereinbarung  vom 15.10.2020

    KMK setzt falsche Prioritäten – weder Bildungsgerechtigkeit noch Zukunftsfähigkeit unseres Bildungssystems stehen im Fokus! Wir sehen dennoch Perspektiven!

    Diese KMK-Ländervereinbarung ist so kein Fortschritt. Als habe es die Corona-Pandemie mit den dabei in den Fokus gerückten überwiegend schon lange bekannten Mängeln des deutschen Bildungssystems nicht gegeben, wird in einem Zustand eines „buiseness as usual“ verharrt. Die in einer Zusatzvereinbarung beschriebenen politischen Vorhaben sollen zu mehr Qualität und Transparenz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit führen, ignorieren aber die wahren Missstände unseres Bildungssystems.

    Stellungnahme

  • B. Schumann (2020-12): PISA 2018

    Der inakzeptable Umgang der Bildungs­wissenschaft mit der Schulstruktur

    Brigitte Schumann greift (noch einmal) die Weigerung von Bildungs-Wissenschaft (und -Politik) auf, naheliegende Konsequenzen aus den Ergebnissen der PISA-Forschung zu ziehen: Die Struktur des deutschen Bildungssystems gehört auf den Prüfstand!

    BEITRAG

     

  • KMK-Ländervereinbarung ersetzt Hambuger Abkommen (2020-10)

    Am 15. Okt. 2020 - mitten in der Covid-19-Pandemie - verabschiedete die Kultusministerkonferenz die

    Ländervereinbarung über die gemeinsame Grundstruktur des Schulwesens und die gesamtstaatliche Verantwortung der Länder in zentralen bildungspolitischen Fragen.

    LÄNDERVEREINBARUNG Sie ersetzt das

    Hamburger Abkommen zwischen den Ländern der Bundesrepublik zur Vereinheitlichung auf dem Gebiete des Schulwesens,

    das auf das Jahr 1964 zurückgeht. Die KMK verabschiedete in diesem Zusammenhang zwei weitere Papiere.

  • Aus der Krise lernen - 10 Impulse (2020-10)

    Aus der Krise lernen - die Zukunft gestalten

    In der Corona-Krise ist offensichtlich geworden, dass bildungspolitischer Anspruch und Schulwirklichkeit oft noch weit auseinanderklaffen. Wir wollen mit diesem Aufruf dazu beitragen, die Krise als Chance zu sehen und zum Anlass zu nehmen, unser Bildungssystem zukunftsfähig zu machen. Erforderlich ist eine grundlegende Bildungsreform.

    Nachdem der Bundesvorstand im August 2020 den Aufruf zu einer grundlegenden Bildungsreform formuliert hatte, diskutierte der GGG-Hauptausschuss Konsequenzen daraus und formulierte hierzu

    10 zentrale Impulse für das Bildungssystem

    Lesen Sie die noch in der Diskussion befindliche Stellungnahme, die in einer Kurz- und einer Langfassung vorliegt.

  • NRW Abiturientinnen und Abiturienten an Gesamtschulen 2020 (2020-10)

    In dem Beitrag werden mit aktuellen Daten Bildungskarrieren, Schulerrfolg und die Leistung der Schulform Gesamtschule dargestellt. 

    Lesen Sie den Beitrag von Rainer Dahlhaus, Achim Elvert, Werner Kerski und Ergard Schoppengerd in der iSa 3/2020.

    Hier finden Sie die zugrundeliegende Untersuchung.

  • efa: Neue Wege - statt weiter wie bisher! (2020-09)

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    Die Corona-Pandemie hat den gewohnten Betrieb von Schule zum Erliegen gebracht.

    Alle Bundesländer sind mittlerweile in das Schuljahr 2020/2021 gestartet. Schnell wurde deutlich, dass Corona die Schulen im Lande weiter beeinflussen wird. Eine Vielzahl von Klassen und einzelne Schulen mussten bereits in Quarantäne gehen. Und höchstwahrscheinlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung. Die besondere Herausforderung lässt die Schwächen unseres Bildungssystems deutlich hervortreten. Welche Lehren müssten daraus gezogen werden?

    Die gemeinsame Presseerklärung des Bündnisses „Eine für alle - Die inklusive Schule der Demokratie“ weist auf diese Schwächen hin und fordert die Kultusministerien der Länder auf aus der Krise die richtigen Schlüsse zu ziehen. Es darf danach nicht zum Zurück zum Davor kommen.

  • OECD 2020: Im Schnitt lesen Schüler in ungegliederten Schulen besser als in gegliederten

    PISA 2018 - Ergebnisse Band V (OECD 2020)

    Im Band V der PISA-2018-Ergebnisse (erschienen im Sept. 2020) können Sie lesen:

    "•  On average across OECD countries, students in schools that group students by ability in their classes for all subjects scored eight points lower in reading than students in schools that do not group students in this way, after accounting for students’ and schools’ socio-economic profile."

    Der gesamte Band V zum Download. Weitere Ergebnisse von PiSA-2018 .  

  • WZB (2020-09): Recht auf Grundbildung

    Was Bund und Länder gemeinsam gegen geringe Literalität und Bildungsarmut tun müssen
    WZBrief Bildung 41

    Völker- und Verfassungsrecht beinhalten ein Recht auf Grundbildung. Dieses muss durch konkrete Rechtsansprüche gesichert werden.

    Im Bildungsbereich haben nicht nur die Bundesländer, sondern auch der Bund die Pflicht zu handeln.

    Die Nationale Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung greift zu kurz – es braucht eine gemeinsame Strategie von Bund und Ländern gegen Bildungsarmut.

    WZBrief Bildung 41

  • J. Lohmann (2020): Ergebnisse aus PISA 2018

    Die extreme soziale Selektivität übersteht das deutsche Schulsystem nicht

    Joachim Lohmann greift die Befunde aus PISA 2018 auf und weist auf die Untersuchungen hin, die den Zusammenhang zwischen der hierachischen Gliederung des deutschen Schulsystem und seiner  großen sozialen Selektivität belegen.

    J. Lohmann: Ergebnisse aus PISA 2018

    Lesen Sie auch die sich anschließende Diskussion mit deutschen PISA-Forschern. (Klick auf den Beitrags-Titel)

  • Aus der Krise lernen - die Zukunft gestalten (2020-08)

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    Aus der Krise lernen - die Zukunft gestalten

    In der Corona-Krise ist offensichtlich geworden, dass bildungspolitischer Anspruch und Schulwirklichkeit oft noch weit auseinanderklaffen. Wir wollen mit diesem Aufruf dazu beitragen, die Krise als Chance zu sehen und zum Anlass zu nehmen, unser Bildungssystem zukunftsfähig zu machen. Erforderlich ist eine grundlegende Bildungsreform.

  • WZB (2020-08): Längeres gemeinsames Lernen macht einen Unterschied

    WZBrief Bildung 40

    Ein früh gliederndes Schulsystem benachteiligt leistungsschwache Kinder.

    Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler profitieren von zwei weiteren Jahren des gemeinsamen Lernens in
    Schulsystemen ohne getrennte Haupt- und Realschulen.

    Längeres gemeinsames Lernen geht nicht zulasten der besseren Schülerinnen und Schüler.

    Durch eine spätere Aufteilung der Schülerschaft kann Kompetenzarmut verringert werden.

    WZBrief Bildung 40

  • NRW: GGG erarbeitet neue Studie zum Abitur an Gesamtschulen (2020-08-03)

    Die GGG NRW und die Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen NRW (SLVGE)  haben bereits 2009 eine Untersuchung zu den Schulformempfehlungen der Abiturient*innen hinsichtlich des Prognosewerts der Grundschulempfehlungen herausgegeben.

    Ergebnis: Die Grundschulempfehlungen haben keinen prognostischen Wert.

    Im Jahr 2020 wurde die Erhebung mit einer höheren Beteiligung der Gesamtschulen wieder durchgeführt. Das Ergebnis aus 2009 wird bestättigt. Die Daten aus 2020 gestatten differenziertere Aussagen als 2009.

    Presseerklärung von GGG NRW und SLVGE

    Text der Studie "Abiturientinnen und Abiturienten an Gesamtschulen 2020 - Bildungskarrireren, Schulerfolg und Leistung der Schulform" von Rainer Dahlhaus, Achim Elvert, Werner Kerski und Erhard Schoppengerd