Herzlich Willkommen
auf der Website der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule – dem Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens.
Das Ziel der GGG ist es, das auslesende Schulsystem in Deutschland zu überwinden und zu ersetzen durch eine gemeinsame Schule für alle Kinder und Jugendlichen.
Unsere Website soll allen Interessierten und engagierten Pädagogen eine gemeinsame Plattform bieten. (mehr)
GGG Bundeskongress 2026 (Jena)
Save the Date! GGG BUNDESKONGRESS Donnerstag, 24.09.2026 bis Samstag, 26.09.2026 in der Jenaplan-Schule in Jena. Motto „Demokratie (er-)leben in Schulen des gemeinsamen Lernens“. Nach dem gelungenen Bundeskongress im...
weiterlesen >10 Jahre Bündnis „Eine für alle“ (Fachtagung in Darmstadt)
Save the Date! 10 Jahre Bündnis eine für alle – die inklusive Schule für die Demokratie Donnerstag, 26. März, bis Freitag, 27. März 2026 Termin bitte vormerken!
weiterlesen >Frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr
wünschen wir allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden der GGG, die unermüdlich die gemeinsame Schule für alle unterstützen und für sie streiten … und allen anderen auch.
weiterlesen >Offener Brief der Bildungswende JETZT!
Offener Brief der Bildungswende JETZT! an den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Friedrich Merz, und die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Karin Prien ...
weiterlesen >Newsletter 02.12.2025
Liebe Leserinnen und Leser, mit den regelmäßigen Ausgaben unseres Newsletters wollen wir den Blick künftig auch auf wesentliche Entwicklungen und Impulse rund um das gemeinsame Lernen in den...
weiterlesen >Kooperation mit dem Grundschulverband
Am 27.11.2025 trafen sich die Vorstände des GSV und der GGG zu ihrem jährlich stattfinden Austausch über die jeweilige Verbandsarbeit und künftige gemeinsame Aktivitäten. Ein Schwerpunkt des Gespräches...
weiterlesen >Gemeinsamkeiten mit der Bundesschülerkonferenz (BSK)
Die BSK hat Ende Oktober mit Bravour einer breiten Öffentlichkeit ihre Mental-Health-Kampagne vorgestellt, die GGG hat kurz davor ihr Positionspapier verabschiedet. Grund genug, sich darüber auszutauschen, welche Anknüpfungspunkte...
weiterlesen >Antworten auf kritische Fragen der KNA
Die Katholische Nachrichten-Agentur Bonn hat die GGG um ein Schreibinterview gebeten. Die Fragen stellte Benedikt Vallendar für die Katholische Nachrichten-Agentur Bonn (KNB). Dieter Zielinski, der GGG-Vorsitzende, antwortete am...
weiterlesen >Wer ist die GGG? (über uns)
Die GGG – Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule – Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V.) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Sie wurde im Januar 1969 gegründet. Mitglieder sind: Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Fachleute aus Wissenschaft, Bildungspolitik und Bildungsverwaltung sowie Schulen, andere Bildungseinrichtungen und weitere Organisationen..
Die GGG versteht sich
- als bildungspolitische Organisation für die Schule für alle,
- als Unterstützer einer Pädagogik der Vielfalt und
- als Interessenvertretung und Vernetzungsplattform der Schulen für alle, der bestehenden und derer, die es werden wollen.
Wie ist die GGG organisiert?
Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die GGG im Wesentlichen aus Mitgliederbeiträgen. Sie ist bundesweit organisiert und untergliedert sich in Landesverbände. Im Hauptausschuss arbeiten die Landesverbände eng mit dem GGG-Vorstand zusammen. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Beschlussorgan der GGG. Sie bestimmt die Grundsätze und Positionen des Verbandes. Die Satzung gibt nähere Auskunft.
Die GGG ermöglicht den länderübergreifenden Austausch der Schulen, die sich als Schulen für alle verstehen, die in den Ländern in unterschiedlicher Anzahl bestehen und unterschiedlich organisiert sind.
Die Ziele der GGG
Das Ziel der GGG ist es, das auslesende Schulsystem in Deutschland zu überwinden. Wir wollen
eine gemeinsame Schule
für alle Kinder und Jugendlichen.
Der Kampf um die gemeinsame Schule für alle währt mittlerweile über 200 Jahre. 1919 wurde die damals einheitlich für die ganze Republik geforderte Schule für die Demokratie nur im Bereich der Grundschule durchgesetzt. Das in Deutschland noch immer vorhandene selektierende Schulsystem entspricht vordemokratischen, ständischen Vorstellungen des 19. Jahrhunderts. Bei fast allen europäischen Nachbarn wurde ein solches System unterschiedlich wertiger Schulen auch für das Jugendalter schon vor etlichen Jahrzehnten erfolgreich umgewandelt zu einer Schule, die alle Kinder und Jugendlichen besuchen. So ermöglichen sie jedem die erfolgreiche Entwicklung seiner Fähigkeiten und Interessen, deutlich weniger abhängig von der Herkunft. Auch in Deutschland sind viele Menschen, Schulen und andere Institutionen dem Ziel der einen gemeinsamen Schule für alle verbunden. Ihnen bietet die GGG als
Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens
eine Vernetzungs-Plattform und vertritt diese Idee in der politischen Auseinandersetzung.
Dabei streiten wir uns nicht über den „richtigen“ Namen: Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Sekundar-, Stadtteil-, Oberschule oder anders. Wichtig ist die verbindende Zielsetzung der einen gemeinsamen Schule für alle, die jedem Kind, jedem Jugendlichen die optimale Entwicklung seiner personalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen ermöglicht. In diesem Sinne sind uns alle förderlichen Ideen und Realisierungen willkommen, ob es reformpädagogische Ansätze sind, sie sich am Einheitsschulgedanken orientieren, sich auf die polytechnische Oberschule beziehen, der (klassischen) Gesamtschule verbunden sind oder sich der neueren Namen wie Gemeinschaftsschule bedienen.
Die GGG setzt sich ein
I. für eine Schule für alle:
Ziel ist, dass alle Kinder und Jugendlichen eine gemeinsame Schule für alle – eine Schule der Inklusion – bis zum Ende ihrer allgemeinen Schulpflicht besuchen und das tradierte gegliederte Schulsystem auch in Deutschland überwunden wird.
II. für eine Schule der Menschenrechte:
Ziel ist, dass Menschen- und Kinderrechte insbesondere auf Bildung für jedes Kind und jede(n) Jugendliche(n) eingelöst werden.
III. für eine Schule der Chancengleichheit
Ziel ist, dass jedes Kind und jede(r) Jugendliche gleiche Bildungschancen und insbesondere ungehinderten Zugang zu jeder Form schulischer Bildung hat.
IV. für eine Schule der optimalen individuellen Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung:
Ziel ist, dass jedes Kind und jede(r) Jugendliche in der Schule die Anerkennung und Unterstützung erhält, die das Erreichen eines bestmöglichen Bildungsstandes und Schulabschlusses gewährleistet.
V. für eine Schule der Demokratie:
Ziel ist, dass alle Kinder und Jugendlichen eine der demokratischen Gesellschaft angemessene Schule besuchen. Sie muss demokratiestiftend, also eine gemeinsame Schule für alle sein, in der Demokratie gelebt und gelernt wird.
Was macht die GGG
Um diese Ziele zu erreichen setzt sich die GGG ein für eine Bildungspolitik, die den Übergang von einem gegliederten Schulsystem zu einem integrierten und inklusiven Schulsystem konsequent verfolgt, unterstützt alle Bemühungen und Schritte, die Schule für alle zu befördern, neue derartige Schulen einzurichten und ihre Zusammenarbeit zu fördern. Sie unterstützt bestehende Schulen des gegliederten Systems bei ihrer Umwandlung.
- Die GGG unterstützt alle Bemühungen und Schritte, die Schule für alle zu befördern, neue derartige Schulen einzurichten und ihre Zusammenarbeit zu fördern.
- Die GGG unterstützt bestehende Schulen des gegliederten Systems bei ihrer Umwandlung.
- Die GGG vertritt die Interessen der bereits bestehenden Schulen für alle in der Öffentlichkeit.
- Die GGG fördert und versachlicht die öffentliche Diskussion um die Schule für alle u.a. durch eigene Publikationen und Veranstaltungen.
- Die GGG macht die an Schule Beteiligten mit Theorie und Praxis der Schule für alle vertraut und trägt zur Bildung von Lehrkräften und anderen pädagogisch Tätigen u.a. durch eigene Aktivitäten und Veranstaltungen bei.
- Die GGG arbeitet zusammen mit Parlamenten, Regierungen, Verwaltungen, Schulträgern, Parteien, Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen, berät und unterstützt sie bei Gründung, Aufbau und Organisation von Schulen für alle.
- Die GGG unterstützt Forschung und Lehre in allen Fragen, die die Schule für alle betreffen.>
(Auszug aus § 1 der Satzung)
Positionen
Positionspapier der Mitgliederversammlung zur Weiterentwicklung des gemeinsamen Lernens (2025)
Ziel der GGG ist, dass alle Kinder und Jugendlichen eine gemeinsame Schule für alle – eine Schule
der Inklusion – bis zum Ende ihrer allgemeinen Schulpflicht besuchen und dass das gegliederte
Schulsystem in Deutschland überwunden wird.
In der „Einen Schule für alle“ erleben alle Schüler:innen im Umgang mit ihren Mitschüler:innen die
ganze Vielfalt der Lebensverhältnisse in unserer Gesellschaft. Sie lernen ein wertschätzendes
Miteinander und die Konfliktlösung in einer demokratischen Gemeinschaft als unabdingbare
Voraussetzungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dies ist mit einem selektiven, in
unterschiedliche Schulformen gegliederten Schulsystem nicht zu erreichen, weil dieses immer die
soziale Spaltung der Gesellschaft abbildet und dadurch verschärft. Auch der Rechtsanspruch auf eine
inklusive Beschulung ist nur mit der „Einen Schule für alle“ realisierbar.
Vor dem Hintergrund der dramatischen Krise, in der sich das deutsche Schulsystem befindet, ist jetzt
eine grundlegende Umgestaltung und Neubestimmung erforderlich.
GGG – GSV: Startchancen-Programm als Chance? (2023)
Die auf der Berliner GGG-GSV-Veranstaltung vom 10.06.2023 diskutierte Resolution liegt in von beiden Verbänden verabschiedeter Fassung vor.:
Resolution
Das deutsche Bildungssystem befindet sich in einer Krise, vielleicht der größten seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Symptomen dieser Krise gehören u.a. die nach wie vor eklatante Bildungsungerechtigkeit sowie die mangelhafte Ausrichtung auf eine zukunftsorientierte Bildung. Die Realisierung eines inklusiven Bildungssystems, zu der sich die Bundesrepublik Deutschland durch Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat, ist noch lange nicht erreicht. Damit werden die Rechte jedes Kindes und Jugendlichen auf bestmögliche Bildung gravierend verletzt.
Positionspapier des Hauptausschusses der GGG zur Krise des deutschen Bildungssystems und insbesondere zum Lehrkräftemangel (2023)
Das deutsche Bildungssystem befindet sich in der Krise. Der eklatante Mangel an Lehrkräften ist nur ein Symptom von vielen. Es ist nicht übertrieben, wenn wir heute wieder von einem Bildungsnotstand sprechen. Ein Bildungsnotstand, der wesentlich zu Lasten von Schüler*innen und Lehrkräften geht und der den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft gefährdet.
Stellungnahme
Die GGG erwartet von Bildungspolitiker*innen und der Bildungsadministration, die Krise als Chance zu begreifen und ihrer Verantwortung nachzukommen. Es reicht nicht mehr die Symptome zu behandeln, so wie es zurzeit in vielen Bundesländern in oft hektischen Aktivitäten geschieht. Wir fordern einen Doppelwumms für die Bildung.
Schafft jetzt ein gerechtes, zukunftsorientiertes und inklusives Bildungssystem! (2022)
GGG-Forderungen an Bund, Länder und Kommunen (Resolution der GGG-Mitgliederversammlung am 22.01.22)
Die GGG begrüßt die Absichten der neuen Bundesregierung sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellen zu wollen und unter dem Motto „Mehr Fortschritt wagen“ einen grundlegenden Wandel hin zu einem ermöglichenden, lernenden und digitalen Staat zu vollziehen. Dies soll nicht zuletzt aus der Kraft der Zivilgesellschaft heraus geschehen. Auch die GGG wird sich an den gesellschaftlichen Reformprozessen mit dem Schwerpunkt Schule und Bildung beteiligen.
Aktionsprogramm Aufholen nach Corona (2021)
Stellungnahme und Forderungen von GEW, GGG und Grundschulverband
GGG, GEW und GSV haben 11 Forderungen an die Bildungspolitik erhoben. Die zunächst vom Bund zur Verfügung gestellten Geldmittel müssen für langfristig tragfähige Lösungen eingesetzt werden. In erster Linie sind Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu ergreifen; sie sind in besonderer Weise die Leidtragenden der Corona-Zeit. Lediglich eine Rückkehr zum status quo ante reicht nicht!
KMK setzt falsche Prioritäten (2020)
Stellungnahme zur KMK-Ländervereinbarung vom 15.10.2020
KMK setzt falsche Prioritäten – weder Bildungsgerechtigkeit noch Zukunftsfähigkeit unseres Bildungssystems stehen im Fokus! Wir sehen dennoch Perspektiven!
Diese KMK-Ländervereinbarung ist so kein Fortschritt. Als habe es die Corona-Pandemie mit den dabei in den Fokus gerückten überwiegend schon lange bekannten Mängeln des deutschen Bildungssystems nicht gegeben, wird in einem Zustand eines „buiseness as usual“ verharrt. Die in einer Zusatzvereinbarung beschriebenen politischen Vorhaben sollen zu mehr Qualität und Transparenz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit führen, ignorieren aber die wahren Missstände unseres Bildungssystems.
Aus der Krise lernen – 10 Impulse (2020)
Aus der Krise lernen – die Zukunft gestalten
In der Corona-Krise ist offensichtlich geworden, dass bildungspolitischer Anspruch und Schulwirklichkeit oft noch weit auseinanderklaffen. Wir wollen mit diesem Aufruf dazu beitragen, die Krise als Chance zu sehen und zum Anlass zu nehmen, unser Bildungssystem zukunftsfähig zu machen. Erforderlich ist eine grundlegende Bildungsreform.
Nachdem der Bundesvorstand im August 2020 den Aufruf zu einer grundlegenden Bildungsreform formuliert hatte, diskutierte der GGG-Hauptausschuss Konsequenzen daraus und formulierte hierzu
10 zentrale Impulse für das Bildungssystem
Lesen Sie die Stellungnahme, die in einer Kurz- und einer Langfassung vorliegt.
Die Stellungnahme als PDF (Kurzfassung)
Die Stellungnahme als PDF (Langfassung)
efa: Neue Wege – statt weiter wie bisher! (2020)
Die Corona-Pandemie hat den gewohnten Betrieb von Schule zum Erliegen gebracht.
Alle Bundesländer sind mittlerweile in das Schuljahr 2020/2021 gestartet. Schnell wurde deutlich, dass Corona die Schulen im Lande weiter beeinflussen wird. Eine Vielzahl von Klassen und einzelne Schulen mussten bereits in Quarantäne gehen. Und höchstwahrscheinlich stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung. Die besondere Herausforderung lässt die Schwächen unseres Bildungssystems deutlich hervortreten. Welche Lehren müssten daraus gezogen werden?
Die gemeinsame Presseerklärung des Bündnisses „Eine für alle – Die inklusive Schule der Demokratie“ weist auf diese Schwächen hin und fordert die Kultusministerien der Länder auf aus der Krise die richtigen Schlüsse zu ziehen. Es darf danach nicht zum Zurück zum Davor kommen.
Der Bundesvorstand der GGG
Vorstandsmitglieder (Funktion)
Dieter Zielinski (SH)
Vorsitzender
Konstanze Schneider (HE)
stv. Vorsitzende
Andreas Baumgarten (HH)
Geschäftsführer
Anna Ammonn (HH)
Beisitzerin
Rainer Dahlhaus (NW)
Beisitzer
Robert Giese (BE)
Beisitzer
Beatrix Langenbeck-Schwich (NW)
Beisitzerin
Andreas Meisner (NI)
Beisitzer
Konzepte des gemeinsamen Lernens
Gemeinsames Lernen ist wissenschaftlich belegt pädagogisch und didaktisch sinnvoll und nachhaltig. Zudem ist es von gesellschaftlicher Relevanz, da es Bildungsgerechtigkeit nachgewiesener Weise erhöht. Es ermöglicht den Lernenden individuell selbstwirksam und im eigenen Takt eigene Stärken zu entwickeln und an ihren Schwächen zu arbeiten, ohne früh in Laufbahnen selektiert zu werden wie im gegliederten Schulsystem. Teilhabe und Demokratie (er)leben sowohl im Lernprozess als auch im System Schule ermöglichen ein aktives Leben in einer demokratischen Gesellschaft. Freude am Gelingen ist nachhaltiger für das Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen als Prüfen im Gleichklang. Eine Haltung sich individuellen Herausforderungen selbst zu stellen und sie zu überwinden gehört zum Lernen, aber zur Lernbegleitung. Die Rolle der Lehrkraft ist nicht mehr die des Vermittelns, sondern konstruktiv die Lernschritte der Lernenden zu begleiten.
In Deutschland gibt es viele Schulen, die das gemeinsame Lernen erfolgreich praktizieren. Ziel der GGG ist, das gemeinsame Lernen als Regel in Deutschland zu erreichen.
Hier sollen Schulen und Konzepte des gemeinsamen Lernens vorgestellt werden, die sich in großen oder kleinen Schritten auf den Weg gemacht haben und als Anregungen dienen können.

Wegweisender Erlass für die Arbeit an Gesamtschulen in Niedersachsen
Wegweisender Erlass für die Arbeit an Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen Die Arbeit an Schulen des gemeinsamen Lernens wir leider häufig durch die Bildungsbürokratie mit hinderlichen gesetzlichen Auflagen, Erlassen und Verfügungen behindert. Das Land Niedersachsen zeigt, dass es auch anders geht und der Erlass für die Arbeit an integrierten Gesamtschulen mit

Die Jenaplanschule in Jena
Der Jenaplan ist ein Schulkonzept, das von dem Pädagogen Peter Petersen 1927 erdacht und begründet wurde. Die Jenaplanschule in Jena praktiziert das Konzept des Jenaplans jahrgangsübergreifend von Kindertagesstätte bis zum Abitur. Dazu gehören Formen: Kernunterricht (fächerübergreifend), Freie Arbeit (freie Wahl des Fachs), Kursunterricht (Fächerunterricht); Morgen-, Wochenschluss-, Geburtstagsfeier, Aufnahmefeier für Schulanfänger;

Die Alemannenschule in Wutöschingen
Aus einer Krise heraus entwickelte sich die Alemannenschule in Wutösching von einer Grund- und Hauptschule in eine Gemeinschaftsschule bis zum Abitur. Die Umwandlung ist in visionären Lehrkräften und einem unterstützenden Schulträger begründet und gelang trotz Widerstände der Bildungbürokratie. Mit dem Deutschen Schulpreis gewürdigt ist sie heute erfolgreich für die Lernenden,
Kooperationspartner
Grundschulverband e.V.
Der Grundschulverband e.V. ist ein Fachverband, der sich für die Weiterentwicklung der Grundschulen in Deutschland einsetzt. Gegründet im Jahr 1969 als Arbeitskreis Grundschule, hat der Verband das Ziel, die Qualität der Grundschulbildung zu fördern sowie für das Kinderrecht auf eine gute Bildung für alle von Anfang an einzustehen. Er nimmt damit heute eine wichtige Rolle in den Bereichen Forschung, Schulpraxis und Bildungspolitik ein. Die Hauptziele des Grundschulverbands sind die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen an Grundschulen sowie die umfassende Unterstützung von Lehrkräften in ihrer pädagogischen Arbeit. Der Verband setzt sich dafür ein, dass alle Kinder eine hochwertige und individuelle Bildung erhalten, die ihren Bedürfnissen und Begabungen gerecht wird.
Zur Webseite des Grunschulverbandes
AHS – Aktion Humane Schule e.V.
Unsere Gesellschaft weiß sehr gut, was sie von ihren Schulen erwartet: Sie sollen das über viele Generationen angewachsene Wissen an die jungen Menschen weitergeben und diese mit den Errungenschaften unserer Zivilisation vertraut machen. Dabei wird oft übersehen, dass die Schule für die Kinder und Jugendlichen ein Lebensort ist, an dem sie einen großen Teil ihrer Zeit verbringen und der sie nachhaltig prägt. Die Qualität von Schule darf sich deshalb nicht nur an dem bemessen, was sie für die Gesellschaft leistet – sondern immer auch an dem, was sie den Kindern und Jugendlichen bietet. Viel zu lange wurde hier nach dem Grundsatz verfahren, wonach der (gesellschaftliche) Zweck die (pädagogischen) Mittel heiligt.
Länger Gemeinsam Lernen – Gemeinschaftsschule in Sachsen e.V.
Länger Gemeinsam Lernen – Gemeinschaftsschule in Sachsen ist ein gemeinnütziger Verein, in dem wir ehrenamtlich – zu Anfang für die Ermöglichung – und nun für den Ausbau des längeren gemeinsamen Lernens streiten.
Der Verein war Initiator des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen“, welches einen Volksantrag zur Einführung der Gemeinschaftsschule initiierte. Über 50.000 Menschen aus Sachsen unterzeichneten den Antrag, durch welchen wiederum die Gemeinschaftsschule und Oberschule+ im Jahr 2020 im sächsischen Schulgesetz verankert wurde.
Mit fachlicher und organisatorischer Expertise wollen wir Eltern, Lehrkräfte, Schüler*innen und kommunale Entscheidungsträger*innen bei der Einrichtung von Gemeinschaftsschulen oder Oberschulen+ unterstützen. Sowie die Thematik der damit einhergehenden Bildungsgerechtigkeit in der breiten Öffentlichkeit beleuchten und anstreben.
Webseite des Vereins Länger Gemeinsam Lernen – Gemeinschaftsschule in Sachsen e.V.

Arbeiterkind.de
Wir ermutigen Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren. Bundesweit engagieren sich mehrere Tausend Ehrenamtliche in 80 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen. Denn in Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) nehmen von 100 Akademikerkindern 79 ein Studium auf. Dagegen studieren von 100 Nicht-Akademikerkindern lediglich 27, obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen (03/2018 DZHW-Brief). Die finanzielle Belastung ist dabei nur einer von vielen Gründen, die diese Abiturienten von einem Studium abhalten.
Zur Website von Arbeiterkind.de

VEREIN für GEMEINSCHAFTSSCHULEN
in BADEN-WÜRTTEMBERG
Als Interessensvertretung der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg sind wir die starke Stimme der über 300 Gemeinschaftsschulen im Land. Bei uns sind alle Akteure unserer Schulgemeinschaften vertreten: Schulleitungen, Eltern, SchülerInnen und Lehrende sind in unserem Verein ebenso engagiert wie Menschen aus der Politik und Verbänden. Unser Handeln folgt einer Prämisse, die uns alle verbindet: Schule muss für Kinder da sein – nicht Kinder für Schulen!
Zur Website des
VEREINs für GEMEINSCHAFTSSCHULEN
in BADEN-WÜRTTEMBERG

Eine Schule für alle – NRW-Bündnis
Das – im Mai 2007 gegründete Bündnis vereint Personen und Organisationen und bietet diesen offen und unbürokratisch Beteiligungsmöglichkeiten. Uns unterstützen bereits zahlreiche Personen sowie viele Organisationen u. a. ABA Fachverband e.V.; AHS; attac-Gruppen; DKSB in NRW; Falken-Bildungs- und Freizeitwerk NRW; GL-GLNRW e. V.; GGG NRW e.V.; GEW Stadt- und Kreisverbände; Laga NRW; LER NRW e. V.; LSV NRW; SoVD, NRW.
Eine Schule für alle in Bayern
Der Verein „EINE SCHULE FÜR ALLE in Bayern e.V.“ ist ein Zusammenschluss von Eltern, Lehrern und anderen Interessierten, die unsere öffentlichen Schulen verändern möchten. Unser oberstes Ziel ist die Etablierung einer neuen Lernkultur sowie die Entwicklung von Gemeinschaftsschulen in Bayern. Angesichts des starren bayerischen Schulwesens streben wir zunächst die Durchsetzung von Modellschulen an.
Der Verein wurde im Mai 2008 von engagierten Privatpersonen gegründet, ist parteipolitisch unabhängig und auch sonst keiner Organisation Rechenschaft schuldig. Wir sind gemeinnützig und finanzieren unsere Aktivitäten aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. EINE SCHULE FÜR ALLE ist aktives Mitglied im ARCHIV DER ZUKUNFT und im FORUM BILDUNGSPOLITIK BAYERN. Derzeit haben wir ca. 160 Mitglieder.
Elternbund Hessen
Der elternbund hessen e.V. wurde im Jahr 1979, als Zusammenschluss reformorientierter Eltern in Hessen gegründet. Wir setzen uns ein für eine humane Schule, in der Kinder miteinander und voneinander lernen und in der jedes Kind seine individuellen Fähigkeiten entwickeln kann
GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
„Eine Schule für alle“ – eine Kernforderung der GEW
Der Vorstandsbereich Schule der GEW arbeitet seit vielen Jahren mit der GGG und dem Grundschulverband zusammen, um das gemeinsame Lernen zu stärken.
Beispielhaft ist das traditionellen Treffen an Himmelfahrt zu nennen, das dazu dient, politische und pädagogische Strategien auszutauschen.

Mitgliederbereich
Der Mitgliederbereich wird zurzeit noch überarbeitet.
Um Zugriff auf den bisherigen Mitgliederbereich zu erhalten, gehen Sie bitte zur bisherigen Internetpräsenz der GGG und loggen sich wie gewohnt in den Bereich ein.




