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  • Wolfgang Edelstein: 15. Juni 1929 - 29. Februar 2020

    Nachruf

    wolfgang edelstein
    Wolfgang Edelstein

    Wir haben einen Verbündeten, einen Mitstreiter verloren.

    Wolfgang Edelstein hat bereits als 9-Jähriger erfahren, was Exklusion (in Deutschland) und Inklusion (in Island) mit Menschen macht. Seine Erfahrungen in Island haben ihn stark geprägt und waren ihm sein ganzes Leben – auch nach der Nazizeit zurück in Deutschland – ein starker Impuls für sein Menschen- und Gesellschaftsbild. Dem Land, das ihm Schutz bot, blieb er sein Leben lang verbunden. Es zeigte ihm, wie eine demokratische Gesellschaft funktioniert: Jeder gehört dazu und alle werden gebraucht.

  • DIE SCHULE für alle - 2020/0

    Titelblatt DSfa 2020/0

    Die neue GGG-Zeitschrift

    THEMEN:

    - Bundeskongress 2019
    - "Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft"
    - 50 Jahre GGG

    Das ganze Heft: DIE SCHULE für alle 2020/0

  • GGG Bundeskongress 2019 - Bericht

    Buko 2019 plakat 408x410

    Aufbruch 2019:
    "Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft"
    (Fritz Hoffmann, Fritz-Karsen-Schule, 1947)

    36. GGG-Bundeskongress - 50 Jahre GGG

    Donnerstag, 19. Sept., bis Sonnabend, 21. Sept. 2019

    Fritz-Karsen-Schule
    Onkel-Bräsig-Str. 76/78
    12359 Berlin (Britz)

    Videos und Fotos

  • GGG Bundeskongress 2019 - Beiträge - Ergebnisse

    Buko 2019 plakat 408x410

    Aufbruch 2019:
    "Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft"
    (Fritz Hoffmann, Fritz-Karsen-Schule, 1947)

    36. GGG-Bundeskongress - 50 Jahre GGG

    Donnerstag, 19. Sept., bis Sonnabend, 21. Sept. 2019

    Fritz-Karsen-Schule
    Onkel-Bräsig-Str. 76/78
    12359 Berlin (Britz)

  • GGG Mitgliederversammlung 2019 - Einladung

    Samstag, 21. Sept. 2019, 16.00 - 18.00 Uhr

    Fritz-Karsen-Schule
    Onkel-Bräsig-Str. 76/78
    12359 Berlin (Britz)

    Alle GGG-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

  • GGG Bundeskongress 2019 - Schulbesuche

    Buko 2019 plakat 408x410

    Aufbruch 2019:
    "Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft"
    (Fritz Hoffmann, Fritz-Karsen-Schule, 1947)

    36. GGG-Bundeskongress - 50 Jahre GGG

    Donnerstag, 19. Sept., bis Sonnabend, 21. Sept. 2019

    Fritz-Karsen-Schule
    Onkel-Bräsig-Str. 76/78
    12359 Berlin (Britz)

  • Jonas Lanig: 10.03.1950 – 11.03.2019

    Nachruf

    Jonas Lanig
    Jonas Lanig

     Wir trauern um unseren Mitstreiter Jonas Lanig. Mit ihm verlieren wir einen kompetenten und engagierten Kämpfer für eine demokratische und humane Gesellschaft. Als Vorsitzender der Aktion Humane Schule trat er für eine inklusive Schule ein, die die Kinderrechte achtet und Beschämungen (z.B. durch Ziffernnoten) vermeidet. Er war ein Pädagoge, der das einzelne Kind im Mittelpunkt der Bildung sah. Jonas wird uns als herzlicher, humorvoller und überaus vielseitig interessierter Mensch in Erinnerung bleiben. Seine Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Themen wie Rechtsradikalismus, Schulentwicklung, Zivilcourage, Krieg und Frieden. Die Demokratie und ihre Gefährdung durch Vorurteile, rechte Hetze und soziale Ungerechtigkeit war eines seiner Lebensthemen. Er war authentisch und glaubwürdig, in allem, was er tat.

    In den letzten Jahren war er aktives Mitglied unseres Bündnisses „Eine für alle. Die inklusive Schule für die Demokratie.“ ( Mitgliedsorganisationen: GEW, Grundschulverband, GGG, Politik gegen Aussonderung, Aktion Humane Schule, Eine Schule für alle, NRW). Er bereicherte das Bündnis durch seine Lebhaftigkeit und Kreativität. Er war zuverlässig, begeisterungsfähig und von einem ansteckenden Optimismus. Wir werden sein mitreißendes Lachen und seine freundschaftliche und zugewandte Art sehr vermissen.

  • Andreas Müller: 07.02.1950 – 13.12.2018

    Nachruf

    andreas mueller 300
    Andreas Müller

     

    Traurig nehmen wir Abschied von Andreas Müller, dem Leiter des Instituts Beatenberg/Schweiz, der im Alter von 68 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben ist.

    Die GGG, hier Gerd-Ulrich Franz, lernte Andreas Müller auf einer Tagung der Bosch-Stiftung in Jena kennen. Nach seinem spontanen Besuch des Instituts Beatenberg im Mai 2003 berichtete er bei einer MV der GGG Hessen. Die Art und Weise, wie die Schülerinnen und Schüler dort lernten, beeindruckte auch deren Teilnehmer sehr. Im Februar 2004 fuhr eine erste GGG-Gruppe aus Hessen und Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Kultusministeriums zu einer Klausur nach Beatenberg.

  • Christoph Edelhoff: 11.10.1940 – 14.07.2018

    Nachruf

    Christoph Edelhoff
    Christoph Edelhoff

    Mit dem Tod von Christoph Edelhoff verliert die GGG einen stets entschiedenen und engagierten Verfechter für die Gesamtschule. Er trat am 5.2.1972 in die GGG ein und arbeitete in den 70ern auch im hessischen Landesvorstand mit.

    Nach Studium und Assistententätigkeit wurde er 1969 Lehrer an der kurz zuvor gegründeten Gesamtschule Fröndenberg in Nordrhein-Westfalen. Er war einer der ersten Englischlehrer, der im Unterricht einen Kassettenrekorder einsetzte. Wenige Jahre später wurde ihm die stellvertretende Leitung der Schule angeboten. Danach übernahm er 1973 als Leiter den Fachbereich Neue Sprachen und Medien am damals ebenfalls erst neu gegründeten Hessischen Institut für Lehrerbildung (HILF) in der Reinhardswaldschule in Fuldatal bei Kassel. Hier nahm seine Fortbildung für den Englischunterricht an Gesamtschulen seinen Ausgang.

    Damit hatte er das Thema für sein lebenslanges Wirken gefunden: die Förderung eines kommunikativen Englischunterrichts an Gesamtschulen. Dieser Aufgabe widmete er sich auf verschiedenen Feldern.

  • BW: Mitgliederversammlung 2017

    Die Landesmitgliederversammlung findet statt am 27.01.2017

    in der Staudinger Gesamtschule, Freiburg (i.Br.)

    BW: Einladung zur Mitgliederversammlung 2017

  • BW 2016-11: Gemeinschaftsschul-Petition überreicht

    Treibhaus der Schul-Zukunft übergeben

    InitiatorInnen der Gemeinschaftsschul-Petition treffen Kultusministerin

    "Dies ist ein Einblick in die Seele der Gemeinschaftsschule in fünf Bänden“, mit diesen Worten überreichte Dr. Ulrike Felger, Vorstandsmitglied im Verein für Gemeinschaftsschulen und Sprecherin des Elternnetzwerkes im Verein, gestern vor dem Stuttgarter Landtag Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einen säuberlich gebundenen Papierstapel. Auf 260 Seiten Petitionskommentare haben die 16.845 Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufes zusammen getragen, warum es die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg auch weiterhin geben muss.

  • Wir trauern um Wolfgang Klafki

    Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Klafki am 24. 8 .2016 in Marburg verstorben ist.

    Er war der GGG über 44 Jahre als Mitglied verbunden. Mit seinem kritisch-konstruktiven erziehungswissenschaftlichen Ansatz hat er Grundlagen für die Pädagogik der einen Schule für Alle geschaffen. Mit seinem bildungspolitischen Engagement hat er die GGG aktiv und sehr wirksam unterstützt. Er wollte, dass die Schüler

    "ermutigt werden, gerade auch im Zusammenwirken mit anderen, Einfluss auf die Gestaltung der kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse auszuüben. Schließlich sollen sie erkennen, dass es notwendig ist, sich auch für diejenigen einzusetzen, die aufgrund von Behinderungen oder Benachteiligungen dazu nur teilweise oder gar nicht in der Lage sind. In diesem Sinne ist Bildung ein demokratisches Bürgerrecht und insofern Bildung für alle (… )– und zugleich auf die freie Entfaltung der gesamten Persönlichkeit abzielend, also vielfältige Interessen- und Fähigkeitsentwicklung beinhaltend" Laudatio Prof. Dr. Heinz Stübig 2007 zum 80. Geburtstag

    Damit beschreibt er Emanzipation und Solidarität als zentralen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule und damit die Grundlage für ein inklusives, demokratisches Schulwesen insgesamt. Angemessen zu verwirklichen ist dies nur in einer Schule, in die Alle gehen!

    Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

  • BW 2016-08: Neues aus Baden-Württemberg

    Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg: Mit Beharrlichkeit im Gegenwind

    Die gute Nachricht: Es gibt sie noch die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg. Sie war mit 299 Schulen beim Regierungswechsel so gut aufgestellt, dass die neue Landesregierung mit der neuen Kultusministerin Dr. Susanne Eisenman von vornherein Bestandsschutz garantierte. Die ersten Verlautbarungen von Frau Eisenmann, der ehemaligen Schulbürgermeisterin der Stadt Stuttgart, die wegen ihres pragmatischen und fachlich kenntnisreichen Agierens in Stuttgart sehr respektiert wurde, stimmten optimistisch.

  • BW 2016-06: Neues aus Baden-Württemberg

    Moderate Gemeinschaftsschulentscheidungen mit Untiefen

    Es hätte schlimmer kommen können. …und doch lässt die Wahl einen ratlos mit der Frage zurück: Wieso mussten und müssen eigentlich alle Schulen längeren gemeinsamen Lernens bei Regierungswechseln die Erfahrung machen, dass sich Parteien auf ihre Kosten zu profilieren versuchen, so nun auch in Baden-Württemberg.

    Aber wie gesagt, es hätte schlimmer kommen können. Die Koalitionsvereinbarung ist seit dem 02.05.2016 bekannt und angesichts dessen, was befürchtet wurde, wirken die Ergebnisse durchaus moderat. Hier ein Überblick:

  • BW 2016-03: Neues aus Baden-Württemberg

    Ab dem Schuljahr 2016/17 wird es rund 300 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg geben, 28 neue an den Start. Ein Grund zum Freuen, wäre die Gemeinschaftsschule im Wahlkampf nicht zum Profilierungsfeld politischer Parteien geworden. Bekannt aus den politischen Kämpfen bei der Etablierung der Gesamtschulen in den 70er und 80ern ist dies für Gesamtschulkenner nicht verwunderlich. Aber die Schlichtheit der Argumente der Gemeinschaftsschulgegner ist doch immer wieder verblüffend. Auch die Bezeichnung als „Einheitsschule“ wird wieder heftig bemüht, um Szenarien zu beschwören, die den Gemeinschaftsschulen in keiner Weise gerecht werden.