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  • NRW: Festvortrag 50 Jahre Gesamtschule (2019-11)

    Wir in NRW haben den 50. Geburtstag von Gesamtschulen zusammen mit den sieben Gründungsschulen und deren Wegbegleitern gefeiert. Auf der Feier hat Prof. Matthias von Saldern einen Überblicksvortrag zu Gesamtschulen gehalten. Er hat uns freundlicherweise seine Folienzur Verfügung gestellt.

  • Karl-Heinz Heinemann (2019): Sind Schulreformen eine Bedrohung ...

    für Schülerinnen und Lehrerinnen?

    Für Karl-Heinz Heinemann sind 100 Jahre verpasste Chancen in der Bildungspolitik ein Ausweis von Reformangst. Er hat dazu bei der GEW Lüneburg im Novemver 2019 einen Vortrag gehalten.

    K.-H. Heinemann: Sind Schulreformen eine Bedrohung? - Vortrag  K.-H. Heinemann: Sind Schulreformen eine Bedrohung? - Präsentation

  • OECD 2019: 100 things we’ve learned from PISA

    Einzelne Aussagen aus den PISA-Untersuchungen

    Seit 2011 gibt es PISA in Focus (PiF). Der 100. Beitrag war Anlass für den Überblick 100 things we've learned from PISA . Beispiel:

    21.  In school systems where parents can choose their child’s school, and where schools compete for enrolment, schools are often more socially segregated. (from PiF no. 42)

  • Frank-Olaf Radtke (2019): Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft ?

    Frank-Olaf Radtke geht in seinem Vortrag auf dem GGG-Bundeskongress 2019 der These von Fritz Hoffmann (1947) nach, der angesichts der desolaten gesellschaftlichen Situation nach dem 2. Weltkrieg hoffnungsvoll die Schule als gesellschaftbildende Kraft sah. Gibt es Parallelen zur heutigen Situation?

    Langfassung (Buko 2019):  F.-O-Radtke: Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft? (lang)

    Kurzfassung (Dsfa 2020/0): F.-O-Radtke: Die Schule als gesellschaftsbildende Kraft? (kurz)

  • BE: Gemeinschaftsschule Berlin auf dem Buko 2019

    Die Berliner Gemeinschaftsschule war Thema am ersten Kongresstag im Plenum und am Vormittag des zweiten Kongresstages bei den Schulbesuchen.

    Robert Giese, Eröffnungsrede: Die Schulle für alle bleibt unser Ziel!

    Lothar Sack, Präsentation: Die ersten Schritte (2006-2009)

  • G.-U. Franz (2019): Der (Fehl)Start der 'einheitlichen' Grundschule

    Jubiläen werfen ihre Schatten voraus
    1919 - 1969 -2009 - 2019

    Gerd-Ulrich Franz

    Am 11.8.1919 trat die Weimarer Verfassung in Kraft, deren Art. 146 forderte:

    Das öffentliche Schulwesen ist organisch auszugestalten. Auf einer für alle gemeinsamen Grundschule baut sich das mittlere und höhere Schulwesen auf.“1
  • G.-U. Franz (2018): Gymnasium - Schule für (fast) alle? - oder Unredliche Konkurrenz

    Gerd-Ulrich Franz antwortet auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 22. Okt. 2018. Jan-Martin Wiarda schreibt unter dem Titel "Masse und Klasse" über die Veränderungen  im Gymnasium und stellt fest, dass mittlerweile das Gymnasium zur Schule für (fast) alle geworden sei. Gerd-Ulrich Franz widerspricht ihm mit dem Hinweis, dass das Gymnasium mit mehr als 50%  der Schüler weiterhin nichts zu tun haben will.

  • J. Lohmann (2018): Eine gemeinsame Oberstufe für alle!

    Joachim Lohmann begründet eine gemeinsame Oberstufe für alle auf einem gesellschafts- und bildungspolitischen Hintergrund:

    Mit gemeinsamer Oberstufe und tertiärer Bildung für alle
    die Arbeit sichern und der wachsenden Ungleichheit trotzen

    Joachim Lohmann

    Die Digitalisierung gefährdet in dramatischem Umfang Arbeitsplätze, und die sich zuspitzenden ökonomischen und sozialen Gegensätze beim Einkommen und erst recht beim Vermögen gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhaltung und die Demokratie weltweit - auch in Deutschland. Beide Herausforderungen lassen sich wirksam national bekämpfen. Renommierte Studien belegen, dass eine massive Ausweitung tertiärer Bildung – also des Hochschulstudiums und der Fortbildung zu Meistern und Technikern – beiden Herausforderungen trotzen kann.

    Doch Teile der Wirtschaft wie der Politik wollen lieber die Privilegien der Oberschicht sichern, indem sie das bestehende Ausbildungssystem zu konservieren versuchen. Sie postulieren die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung und beschwören das Gespenst der Akademikerarbeitslosigkeit.

  • S. Welter - Eltern überzeugen mit viel Engagement - NW ISA 2018/1

    Neue Gesamtschule in Neuss

    Eltern überzeugen mit viel Engagement

    Politik und Stadt Neuss stimmen der Umwandlung zu – aus der Sekundarschule Comenius wird zum Schuljahr 2018/19 die Gesamtschule Comenius

    SILKE WELTER

  • Im zwd-Interview: Lothar Sack

    "Jede Sekundarschule muss zu allen Abschlüssen führen"

    Der GGG-Bundesvorsitzende im Interview des zwd

    zwd: Spätestens mit dem Scheitern der Primarschule in Hamburg ist eine bundesweite Tendenz hin zur Zweigliedrigkeit deutlich sichtbar. Die gymnasiale Klientel scheint zu stark, um "eine Schule für alle" durchzusetzen, die sich Gesamtschul-Befürworterinnen und Befürworter immer vorgestellt haben. Allerdings lösen die in vielen Ländern eingerichteten Oberschulen – als Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen – das dreigliedrige Schulsystem mitsamt der Hauptschule zunehmend ab. Die GGG hat sich im Vorfeld der Hamburger Schulreform sehr zurückgehalten. Bewerten Sie die Entwicklung grundsätzlich skeptisch oder als Schritt in die richtige Richtung?

    LS: Eine Analyse des Hamburger Volksentscheides zeigt, dass die Stärke der konservativen Gymnasialklientel in ihrer Mobilisierungfähigkeit lag. Es hat ja keineswegs eine Mehrheit der Bevölkerung gegen die Verlängerung der Primarschule gestimmt; Umfragen zeigen vielmehr, dass eine Mehrheit für das längere gemeinsame Lernen ist. Dass dieser Umstand nicht im Abstimmungsergebnis sichtbar geworden ist, mag auch an der "Bildungsnähe" der Primarschulgegner und der vermuteten "Bildungsferne" vieler liegen, in deren Interesse die Reform gewesen wäre.