Aktuell

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  • NI: Symposium SchulRaumGestaltung (2022-06)

    Buko 2019 plakat 408x410

    Symposium im Kulturforum
    der Kooperativen Gesamtschule Leeste

    Freitag, den 24. Juni 2022, 09.00 – 16.00 Uhr

    Kooperative Gesamtschule Leeste
    Schulstrasse 40
    28844 Weyhe

    Im Frühjahr diesen Jahres wird nach einer Bauzeit von vier Jahren die Gesamtsanierung der Kooperativen Gesamtschule Leeste abgeschlossen sein.
    Endlich kann die in den 1970er Jahren gegründete Schule mit derzeit 1100 SchülerInnen aller Schulformen mit ihrem neu organisierten Gebäude in eine zukunftsgerichtete Ära der Schulentwicklung eintreten.

    Das Symposium richtet sich insbesondere an VertreterInnen von SchulträgerInnen, Schulen und ArchitektInnen, aber auch an Politik und natürlich die interessierte Öffentlichkeit. Mit ihnen möchten wir auf Basis dieses Projektes Schlussfolgerungen für Möglichkeiten und Bedingungen von Schulsanierungen im Bestand sowie zukünftige Schwerpunkte pädagogischer Konzepte mit den dafür benötigten räumlichen Erfordernissen erörtern.

  • Schafft jetzt ein gerechtes, zukunftsorientiertes und inklusives Bildungssystem! (2022-01)

    GGG-Forderungen an Bund, Länder und Kommunen

    Resolution der GGG-Mitgliederversammlung am 22. Jan. 2022

    Die GGG begrüßt die Absichten der neuen Bundesregierung sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellen zu wollen und unter dem Motto „Mehr Fortschritt wagen“ einen grundlegenden Wandel hin zu einem ermöglichenden, lernenden und digitalen Staat zu vollziehen. Dies soll nicht zuletzt aus der Kraft der Zivilgesellschaft heraus geschehen. Auch die GGG wird sich an den gesellschaftlichen Reformprozessen mit dem Schwerpunkt Schule und Bildung beteiligen.

  • Mitgliederversammlung beschließt Forderungen an die Politik (PM 2022-01)

    ... und wählt neuen GGG-Vorstand

    Pressemitteilung 2022-01

    Die erstmals unter großer Beteiligung als Online-Veranstaltung durchgeführte Mitgliederversammlung der GGG verabschiedete am Sonnabend, den 22.1.22, eine Resolution (siehe Anlage), mit der von Bund, Ländern und Kommunen gefordert wird, sofort ein gerechtes, zukunftsorientiertes und inklusives Bildungssystem zu schaffen...

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    GGG-Forderungen an Bund, Länder und Kommunen

    Resolution der GGG-Mitgliederversammlung am 22. Jan. 2022

    Die GGG begrüßt die Absichten der neuen Bundesregierung sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellen zu wollen und unter dem Motto „Mehr Fortschritt wagen“ einen grundlegenden Wandel hin zu einem ermöglichenden, lernenden und digitalen Staat zu vollziehen. Dies soll nicht zuletzt aus der Kraft der Zivilgesellschaft heraus geschehen. Auch die GGG wird sich an den gesellschaftlichen Reformprozessen mit dem Schwerpunkt Schule und Bildung beteiligen.

    RESOLUTION

    Mit dem Klimawandel, der Digitalisierung, der Sicherung unseres Wohlstandes, dem sozialen Zusammenhalt und dem demografischen Wandel werden von den Koalitionsparteien bedeutsame Herausforderungen angesprochen. Zu diesen gehört eine Reform, wenn nicht gar eine Transformation des Bildungssystems. Gerade in der Corona-Krise ist offensichtlich geworden, dass bildungspolitischer Anspruch und Schulwirklichkeit oft weit auseinanderklaffen. Gut gebildete Bürger*innen sind die Voraussetzung dafür, dass auch die übrigen Transformationen gelingen können. Gute Bildung für alle trägt dazu bei, der herkunftsbedingten Bildungsungerechtigkeit entgegenzuwirken und die Kluft zwischen arm und reich zu verringern. Durch sie wird nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern Teilhabe für alle in der demokratischen Gesellschaft ermöglicht.

    Die GGG fordert einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel für unser Bildungssystem, weg vom Aussondern und hin zum Ermöglichen. Zurzeit gehören ca. ein Fünftel unserer Schüler*innen zu den Bildungsverlierer*innen. Nicht das Abschneiden von Bildungswegen, sondern das Bauen von Brücken muss die Devise sein. Die dafür notwendigen strukturellen Veränderungen und auch die Einstellungs- und Haltungsveränderungen aller an Schule und Bildung Beteiligten haben andere Länder bereits erfolgreich bewältigt.

    Überfällig ist die angemessene und damit vollständige Umsetzung des Artikels 24 der UN-Behindertenrechtskommission, in dem die Vertragsstaaten, zu denen die Bundesrepublik Deutschland gehört, das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung in einem inklusiven Bildungssystem als einen wesentlichen Pfeiler der Inklusion anerkennen.

    Zustand und Ausstattung unserer Schulen sind oft eher schlecht und hängen von der Finanzkraft der Kommunen ab. Der Sanierungsstau wird auf 50 – 100 Mrd. Euro geschätzt. Außerdem fehlt es an Lehrkräften, Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen. Der Ausbau eines qualifizierten pädagogischen Ganztags kommt nur schleppend voran. Die vorhandenen Finanzmittel werden noch zu häufig nach dem Gießkannenprinzip verteilt, statt sie bedarfs- und aufgabengerecht zu verwenden. Dies gilt sowohl für die Verteilung der Gelder auf die Bundesländer als auch innerhalb der Länder auf die Kommunen und Schulen. Ungleiches muss ungleich behandelt werden. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland für sein Bildungssystem gemessen am Bruttoinlandsprodukt und bezüglich des Anteils an den gesamten öffentlichen Ausgaben weniger Geld in die Hand als der Durchschnitt der OECD-Länder und viele der erfolgreicheren Nationen. Investitionen in Bildung sind gut angelegtes Geld. Sie lohnen sich für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft. Durch Chancenungerechtigkeit gehen der Bundesrepublik 4,4 Billionen Euro verloren, stellte der Leiter des Zentrums für Bildungsökonomie, Prof. Ludger Wößmann, schon 2018 fest.

    Aus diesen Gründen erwartet die GGG von der neuen Bundesregierung, dass sie die Weichen in Richtung eines gerechten und inklusiven Bildungssystems stellt. Da im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland die Länder maßgeblich die Bildungspolitik gestalten, richten wir uns insbesondere auch an diese und an deren gemeinsames Gremium Kultusministerkonferenz. Wir erwarten, dass nicht mehr nur das Bestehende, wie zuletzt in den Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz vom 15.10.20, verwaltet und modifiziert, sondern ein Aufbruch zu einem Bildungssystem für die Zukunft gestaltet wird. Nationale Bildungsziele wie z.B. die Halbierung der Anzahl der Schüler*innen ohne Schulabschluss sowie die Reduzierung der Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der Herkunft auf ein mit anderen Ländern vergleichbares Niveau mit jeweils zeitlichen Vorgaben für das Erreichen sollten als erste Schritte in Angriff genommen werden.
    Ferner erwartet die GGG die zügige Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Stärkung der Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen im Bildungswesen und die Beteiligung der Zivilgesellschaft am Gestaltungsprozess für eine Transformation des Bildungssystems.

    Unter dem Titel „Aus der Krise lernen – die Zukunft gestalten“ hat die GGG zu einer grundlegenden Bildungsreform aufgerufen und dafür in 10 Impulsen Kernpunkte genannt. Der bereits im August 2020 verfasste Aufruf ist weiterhin brandaktuell.

    Die Mitgliederversammlung der GGG ruft Politik und Gesellschaft dazu auf, die Umgestaltung unseres Bildungssystems jetzt anzupacken. Die GGG wird sich daran beteiligen.

    Dortmund, den 22.1.22

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    und wählte einen neuen GGG-VORSTAND  . Lesen Sie die  PRESSEMITTEILUNG

  • GGG-Vorstand 2022

    von der Mitgliederversammlung am 22. Januar 2022 für 2 Jahre gewählt:
    GGG-Vorstand 2022
    v.l.n.r.: Dieter Zielinski, Robert Giese, Konstanze Schneider, Beatrix Kursch, Andreas Baumgarten, Anna Ammonn, Rainer Dahlhaus
  • NRW: Stellungnahme zu den Plänen zur Inklusion der Landesregierung (2022-01)

    Die GGG NRW nimmt Stellung zur Entwicklung der Inklusion in NRW und den Plänen der Landesregierung im Aktionsplan NRW.

  • NRW: Anhörung zum Übergang Grundschule weiterführende Schule (2022-01)

    Die GGG NRW hat eine Stellungnahme verfasst zum Antrag der AfD-Fraktion im Landtag, der das Elternrecht auf freie Schulwahl beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule einschränkt.

  • HH: Bildungspolitik aus Hamburg live (2022-01)

    Hamburger Politiker äußern sich zum bildungspolitischen Teil des Koalitionsvertrages

    Der Landesvorstand der Hamburger GGG hat im Dezember des vergangenen Jahres Interviews mit den schulpolitischen Sprecherinnen der Hamburger Bürgerschaft zum Koalitionsvertrag geführt. Die Zusammenfassung der Interviews finden Sie in unserem Newsletter.

    Darüber hinaus hatten die fünf Politiker*innen Gelegenheit, ihre wichtigsten Anliegen in einem kurzen Live-Statement auszuführen.

    Die Leitfrage dazu lautete:

    Worin sehen Sie kurz- und langfristig die wichtigsten Handlungsfelder für Schulpolitik.

    (Mehr mit Klick auf den Titel)

  • HH: Der Newsletter 33 ist da! (2022-01)

     hh newsletter 33 titel

     

    HH: NEWSLETTER 33 (2022-01)

  • NI: Wir trauern um Dr. Klaus Schittko (2022-2)

    dr klaus schittko 1214825cKlaus Schittko war von 1990 bis 2001 Leiter des Referates „Gesamtschulen“ im niedersächsischen Kultusministerium. Er ist am 26.12.2021 verstorben.

    Sein Engagement für die Schulform „Gesamtschule“ prägt unsere Schulen bis heute. So hat er federführend ab 1992 die sogenannten Grundsatzerlasse neu konzipiert, auf denen die Arbeit der Gesamtschulen in Niedersachsen noch heute aufbauen.

    Diese Grundlagen für die tägliche Arbeit in einer Gesamtschule in den 90er Jahren boten rechtliche Sicherheiten und gleichzeitig Entwicklungsmöglichkeiten. Schon früh sah er die einengenden Vorschriften der KMK-Rahmenbedingungen und anfängliche Praxis zur äußeren Fachleistungsdifferenzierung kritisch und machte auf die Notwendigkeit der inneren Differenzierung aufmerksam. Klaus Schittko unterstützte die Gedanken und Versuche alternativer Unterrichtsformen als Ergänzung zum Fachunterricht sowie das Verständnis von Schule als lernender Organisation. Bereits in diesen Grundsatzerlassen finden sich Handlungsspielräume für die Einzelschule. Weit vor einer allgemeinen Diskussion um Inklusion im Bildungssystem sah er die künftige Notwendigkeit zur Integration von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen.

    In den Gesprächen und Diskussionen mit Schulleiterinnen und Schulleitern erlebte man einen aufrechten, standhaften, ideenreichen und grundehrlichen Menschen. Klaus Schittko gestaltete unter den möglichen politischen Bedingungen der damaligen Zeit Bildung konkret und mit Sinn für das Machbare. In diesem „Machbaren“ steckten jedoch Ideen für die Zukunft.

    In unserer täglichen Arbeit leben seine pädagogischen Ideen weiter.

    Für den Gesamtschulverband GGG Niedersachsen
    ANDREAS MEISNER

  • NRW: Bildung trifft Entwicklung - Globales Lernen in der Schule (2021-12)

    Woher kommen die Rohstoffe in unseren Handys? Warum fliehen Menschen? Was können wir fürs Klima tun? Um diese und viele andere Fragen zu globalen Zusammenhängen geht es im Programm „Bildung trifft Entwicklung (BtE)“. Das Eine Welt Netz NRW ist regionale Bildungsstelle des bundesweiten Programms, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert wird. Das Programm wird hier vorgestellt von Martina Kiel (Eine-Welt-Netz NRW)

  • NRW: Stellungnahme zur Modernisierung und Stärkung der Eigenverantwortung der Schulen (2021-12)

    Die GGG NRW hat ihre Stellungnahme

    • zum Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen und
    • zum Entwurf einer Verordnung zur Anpassung schulrechtlicher Vorschriften 

    eingereicht.

  • NRW: Schulentwicklung in Velbert (2021-12)

    Nach jahrelangen Auseinandersetzungen in der Stadt Velbert um die Entwicklung der Schullandschaft und nach dem gescheiterten Versuch, eine Sekundarschule in der Kommune einzurichten, ging die Gesamtschule Neviges als zweite Schule des Gemeinsamen Lernens in Velbert im August 2019 an den Start. Gründe genug, den Schulleiter nach seinen Erfahrungen und Einschätzungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung seiner Schule zu befragen.

  • NRW: Bericht vom Landeskongress 2021 (2021-12)

    Der diesjährige Landeskongress der GGG NRW machte beides möglich: einen persönlichen Austausch von Lehrenden, Bildungspolitiker*innen und den fachlichen Austausch mit der Schulpraxis in verschiedenen Workshops, die das Schwerpunktthema „Digital gestütztes Lernen in und nach der Pandemie-Zeit“ füllten. Mit 350 Teinehmenden fand er - trotz Corona, aber  dank der hervorragend organisierenden gastgebenden Schule Münster-Mitte - in einem gelassenen und sehr angenehmen Klima statt.

    Lesen Sie hier den Beitrag von Dagmar Naegele.

  • NW: ISA 2021/4 erschienen

    ISA 2021 4

    THEMEN:

    - Gründe zum Feiern: Schuljubiläum, neue Oberstufe
    - Projekt gegen Rassismus
    - Projekt für mehr Nachhaltigkeit
    - Weiterbildungsangebote

     

    ISA 2021/4

  • HH: Maßnahmenkatalog „Schule in Zeiten von Corona“ (2021-12)

    Stellungnahme der
    Vereinigung der Schulleiter*innen der Hamburger Stadtteilschulen in der GGG
    vom 21. Sept. 2021

    Beginnend mit der Schulausschusssitzung im März 2021 machen wir Schulleitungen der Hamburger Stadtteilschulen darauf aufmerksam, dass es dringender, notwendiger Maßnahmen in drei Handlungsfeldern in unseren Schulen bedarf.

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