Bildung&Politik Beiträge – GGG-weit

Vollständiger Artikel durch Titelklick!
  • B. Heeren - Schulen in schwierigen sozialen Lagen brauchen Unterstützung - JETZT! - NW ISA 2018/1

    Schulleiter integrierter Schulen in NRW beraten Maßnahmen

    Schulen in schwierigen sozialen Lagen brauchen Unterstützung - JETZT!

    Unter dem Schlagwort „Ungleiches ungleich behandeln“ fordert die GGG NRW seit mehreren Jahren die Einführung eines schülerscharfen Sozialindexes für die Ressourcenzuweisung an Schulen. Mittlerweile ist die Botschaft im politischen Bereich angekommen.

    BEHREND HEEREN

  • SH: GemS-Oberstufen unwirtschaftlich? (PE 2018-06)

    Liegt der Rechnungshof richtig?

    Presseerklärung vom 12. Juni 2018
    zum Bericht des Landesrechnungshofes vom 20. 04. 2018

    im Kapitel „Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur“ auf „Neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen“ ein, und mahnt in diesem Kontext einen wirtschaftlichen Einsatz der eingesetzten Mittel ein. Da dies grundsätzlich für den Einsatz öffentlicher Mittel gilt, ist dem so zunächst nicht zu widersprechen. Allerdings sehen wir die Gefahr, dass der Bericht zu populistischen Verkürzungen und politischer Instrumentalisierung benutzt wird.

    Lesen Sie die ganze PE! Presseerklärung v. 12.06.2018

  • SH: Ist der Ruf erst ruiniert, regiert es sich ganz ungeniert! (LB 2018-05)

    Länderbericht Schleswig-Holstein 2018/3

    ... so oder so ähnlich könnte das Motto der aktuellen schleswig-holsteinischen Bildungspolitik lauten. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap vom April 2018 zur politischen Stimmung in Schleswig-Holstein bekommt die aktuelle Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP relativ hohe Zustimmungswerte. Ausgenommen davon ist allerdings die Schulpolitik. 60% der Befragten zeigten sich mit dieser unzufrieden.

  • RP: Menschenrecht Inklusion (LB 2018-5)

    Länderbericht Rheinland-Pfalz 2018/3

    Am 27. Januar 2018 hatte das Bündnis ProInklusion Prof. Dr. Georg Feuser eingeladen. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Menschenrecht Inklusion: Die aktuelle Umsetzung im Bildungssystem – ein Widerspruch in sich“ (Vgl. auch Ankündigung in der GL 2/2018).

    In seinen einleitenden Bemerkungen knüpfte er an eine Aussage in dem Grundsatzpapier des Bündnisses ProInklusion an: „Inklusion ist Auftrag aller Lehrkräfte.“ Er ergänzte die Aussage um den folgenden Satz: „Inklusion ist der Kern einer humanen und demokratischen Pädagogik.“

  • NI: Wiedereinführung der Förderschule (LB 2018-05)

    Länderbericht Niedersachsen 2018/3

    Niedersachsen wird von einer großen Koalition regiert, das Kultusministerium von einem SPD Minister geführt.

     

    Eine der ersten Maßnahmen der „GroKo“ war die Wiedereinführung der Förderschule „Lernen“ ab dem 5. Schuljahr. Kommunen können die Weiterführung dieser Schulform dort, wo sie noch nicht aufgelöst wurde, beantragen. Eine Weiterführung noch bestehender Förderschulen „Lernen“ ist ebenfalls bis zum 31.7.2028 möglich. Damit sollen laut Kultusminister Grand Hendrik Tonne „die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der inklusiven Schule verbessert (werden).“ Insgesamt soll diese Maßnahme die Akzeptanz der Inklusion dienen und wird ca. 50 Millionen Euro kosten.

  • SH: Will Jamaica überhaupt starke Gemeinschaftsschulen? (PE 2018-05)

    Presseerklärung vom 02. Mai 2018
    zur Landtagsdebatte am 27. April 2018

    Die Diskussion und schließlich Ablehnung des SPD-Antrages "Alle Wege zum Abitur offenhalten" durch die Koalitionsfraktionen löst Zweifel aus, ob Regierung und Koalitionsfraktionen die Idee der gleichberechtigten Schularten unterstützen.

    Lesen Sie die ganze PE: Presseerklärung v. 02.05.2018

  • SH: Lehrkräfteausbildung folgt Standesinteressen (PE 2018-05)

    - das lehnen wir ab!

    Presseerklärung vom 18. April 2018
    zum Änderungsentwurf des Lehrkräftebildungsgesetzes

    Das Kultusministerium orientiert sich nicht an den Realitäten und Notwendigkeiten in den Schulen, sondern bedient Standesinteressen.

    Lesen Sie die ganze PE: Presseerklärung v. 18.04.2018

  • BE: Gemeinschaftsschule im Schulgesetz - gut! - Aber ... (2018-04)

    GGG-Stellungnahme zum Referentenentwurf der Schulgesetzänderung

    Die GGG-Berlin begrüßt die beabsichtigte Aufnahme der Gemeinschaftsschule als Regelschule ins Schulgesetz. Damit erhält das Konzept der stufenübergreifenden integrierten Schule eine seit langem gewünschte rechtliche Absicherung. Der Wegfall des doch immer mit Unsicherheiten verbundenen Status des Schulversuchs wird sicher auch helfen, dass es zu weiteren Gründungen von Gemeinschaftsschulen kommt. Aber es gibt auch Kritikpunkte, die nachgebessert werden müssen.

    Lesen Sie die ganze Stellungnahme: Stellungnahme

  • SH: Hier irrt die Ministerin! (PE 2018-03)

    GGG-Presseerklärung vom 23. März 2018

    Stellungnahme zur Medien-Information des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 23.März 2018

    Frau Prien möchte Gemeinschaftsschule und Gymnasium unterscheidbarer machen:

    • G9 auch an den Gymnasien,
    • Einführung von Schulübergangsempfehlungen,
    • Veränderung des Lehrkräftebildungsgesetzes,
    • Neugestaltung der Oberstufe und der Abiturprüfungen.

    Lesen Sie die ganze PE!

    Presseerklärung v. 23.03.2018

  • SH: Gegen die "Vererbung" von Armut! (PE 2018-03)

    Presseerklärung vom 26. März 2018

    Der Schlüssel gegen die „Vererbung“ von Armut ist gemeinsame Bildung

    Wie aus den jüngsten Recherchen des IfW hervorgeht, werden in Deutschland Armut und Bildung viel stärker sozial vererbt als in anderen Ländern. Der Schlüssel gegen die „Vererbung“ von Bildung ist mehr gemeinsames Lernen und weniger Selektion durch das gegliederte Schulwesen. Eine inklusive Gesellschaft, zu der sich die BRD verpflichtet hat, braucht auch ein inklusives Schulsystem.

    Lesen Sie die ganze PE!

    Presseerklärung v. 26.03.2018

  • J. Lohmann (2018): Eine gemeinsame Oberstufe für alle!

    Joachim Lohmann begründet eine gemeinsame Oberstufe für alle auf einem gesellschafts- und bildungspolitischen Hintergrund:

    Mit gemeinsamer Oberstufe und tertiärer Bildung für alle
    die Arbeit sichern und der wachsenden Ungleichheit trotzen

    Joachim Lohmann

    Die Digitalisierung gefährdet in dramatischem Umfang Arbeitsplätze, und die sich zuspitzenden ökonomischen und sozialen Gegensätze beim Einkommen und erst recht beim Vermögen gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhaltung und die Demokratie weltweit - auch in Deutschland. Beide Herausforderungen lassen sich wirksam national bekämpfen. Renommierte Studien belegen, dass eine massive Ausweitung tertiärer Bildung – also des Hochschulstudiums und der Fortbildung zu Meistern und Technikern – beiden Herausforderungen trotzen kann.

    Doch Teile der Wirtschaft wie der Politik wollen lieber die Privilegien der Oberschicht sichern, indem sie das bestehende Ausbildungssystem zu konservieren versuchen. Sie postulieren die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung und beschwören das Gespenst der Akademikerarbeitslosigkeit.

  • B. Heeren - Sekundarschule: Reduzierung der Zügigkeit - NW ISA 2018/1

    Eine gute Lösung bei rückläufigen Anmeldezahlen?

    Sekundarschule: Reduzierung der Zügigkeit

    Die Sekundarschule (SK) wurde mit dem Schulkonsens 2011 als fünfte Regelschulform eingeführt. Seitdem sind bereits 100 SK entstanden, nicht überall als „Wunschschule“ der Eltern

    BEHREND HEEREN

  • W.Kerski - Chancengleichheit – ein Thema nur für Sonntagsreden?! - NW ISA 2018/1

    IGLU 2016: Es ist eine Schande!

    Anfang Dezember 2017 wurden die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2016) veröffentlicht. Hier eine Einschätzung der wichtigsten Ergebnisse.

    WERNER KERSKI

  • S. Welter - Eltern überzeugen mit viel Engagement - NW ISA 2018/1

    Neue Gesamtschule in Neuss

    Eltern überzeugen mit viel Engagement

    Politik und Stadt Neuss stimmen der Umwandlung zu – aus der Sekundarschule Comenius wird zum Schuljahr 2018/19 die Gesamtschule Comenius

    SILKE WELTER

  • SH: Weiter im Rückwärtsgang (LB 2018-05)

    Länderbericht aus Schleswig-Holstein 2018/2

    Bildungspolitisch gesehen gibt es qualitativ nicht wirklich Neues aus dem Land zwischen den Meeren zu berichten. Bildungsministerin Karin Prien (CDU) ist „fleißig“ dabei, die im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2017 getroffenen Vereinbarungen umzusetzen.