GGG

Vollständiger Artikel durch Titelklick!
  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2010-11)

    Bildungspolitische Lage

    Neben den Förderschulen soll es in Zukunft in RP nur zwei Schultypen des gegliederten Systems geben, die RS+ selbstverständlich das Gymnasium. Dies hat bei Schulträgern zu einem Run auf Anträgen auf Errichtung einer IGS geführt, nach dem Motto, wenn schon Änderung, dann gleich richtig. Auch die demografische Entwicklung hat anscheinend viele Schulträger endlich davon überzeugt, dass die Schule vor Ort nur durch eine IGS zu retten sei. Allerdings werden nach wie vor nicht alle Anträge bewilligt, aus welchen Gründen auch immer.

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2016-03)

    Mehr als 200 Menschen nahmen am 1. Landesinklusionstag am 10. Oktober 2015 teil. Die GGG war mit einem gut besuchten Stand vertreten. Auf Initiative des Vereins „EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen“ hatte ein breites Bündnis unter dem Motto „Vielfalt ist Bereicherung für Alle“ ein umfängliches Programm zusammengestellt. In einer besonders erwähnenswerten Präsentation zeigten Dr. Luciana Fiocca und Dr. Ute Gebert, Amt für Menschen mit Behinderungen in der Provinz Bozen/Südtirol, die Entwicklungslinien des italienischen Schulwesens zu einem inklusiven Schulsystem auf. Dr. Sven Jennessen und Dr. Michael Wagner von der Universität Koblenz-Landau erläuterten u.a., dass auch mit dem Lehrkräftebildungsgesetz (IKFWBLehrG) die Lehrer/innen in Rheinland-Pfalz völlig unzureichend auf die Tätigkeiten in einem inklusiven Schulsystem vorbereitet werden. Als Lösung können sie sich nur ein einheitliches Lehramt denken, das stufenbezogen ausgestaltet werden müsse.

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2015-05)

    Für uns als Landesvorstand ist ein aktives Jahr vergangen. Nach der MV am 15. November 2013 haben wir, der damals neugewählte Vorstand, die auf der MV im Entwurf verabschiedete Stellungnahme zur „schrittweisen Einführung eines inklusiven Schulsystems“ (Schulgesetznovelle) im Rahmen der Anhörung des MBWWK fertiggestellt und abgegeben. Den Gesetzgebungsprozess haben wir weiterhin aktiv verfolgt und begleitet (Landtagsanhörung).

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2014-05)

    In Rheinland-Pfalz war auch in diesem Jahr die Anmelderunde erfolgreich. Im kommenden Schuljahr wird es 5.850 neue IGS-Schüler/innen in 55 IGSn geben. Nicht aufgenommen wurden wegen der Begrenzung der Zügigkeit 1824 Kinder. Damit wird wieder deutlich, dass trotz vieler Neugründungen seit 2009 die Nachfrage ungebrochen das Angebot übersteigt. Darüber hinaus gehen sechs neue gymnasiale Oberstufen an Integrierten Gesamtschulen an den Start.

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2016-06)

    13. März 2016 – Rheinland-Pfalz hat gewählt. Fakt ist, dass...
    Malu Dreyer das Rennen wider Erwarten für ihre SPD gewinnen konnte. Somit stellt sie auch nach 25 Jahren wieder die Ministerpräsidentin. Die GRÜNEN mussten ca. 2/3 der Stimmen von 2011 (Fukushima-Effekt) abgeben und zogen als schwächste Kraft knapp wieder in den Landtag ein. Sie wurden von der FDP überholt, die es nach 5 Jahren wieder in den Landtag geschafft hat. Die AfD ist drittstärkste Kraft.

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2014-02)

    Am 15. 11.2013 wählte die Mitgliederversammlung Rosemi Waubert de Puiseau und Wolfgang Thiel in den Landesvorstand. Margaret Kierney und Jupp Bronder wurden mit Dank für die langjährige Arbeit verabschiedet. Der neue Vorstand nimmt folgende Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit mit: Schulentwicklung in den Regionen mit zurückgehenden Schülerzahlen und die Unterstützung der Weiterentwicklung der IGSn insbesondere der im Aufbau befindlichen IGSn, das sind immerhin 36 von insgesamt 55 in Rheinland-Pfalz. All das wird im Sinne des Grundsatzthemas Inklusion in den nächsten Jahren zu behandeln sein.

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2014-08)

    Am 23. Juli 2014 hat der Landtag mit der Mehrheit der rot-grünen Koalition die Änderungen des Schulgesetzes verabschiedet. Die GGG hat das Gesetzgebungsverfahren mit einer kritischen Stellungnahme und Teilnahme bei der Anhörung begleitet. Änderungen betreffen die „Einführung eines inklusiven Schulsystems“. Allerdings wurde auf die von der GGG und vielen anderen Experten vorgetragenen Bedenken nicht eingegangen. 

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2011-08)

    Seit dem 18.05.2011 wird die Landes- und damit auch die Bildungspolitik im Land durch eine Koalition aus SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN getragen. Der vorausgegangene Landtagswahlkampf aller Parteien zielte sehr stark auf bildungspolitische Themen ab. Die politische Verantwortung im Bildungsministerium trägt weiterhin Doris Ahnen, SPD. Sie wird in ihrer Arbeit unterstützt von Staatssekretärin Vera Reiß und den Staatsekretären Michael Ebling und Walter Schumacher (alle SPD).

  • RP: Neues aus Rheinland-Pfalz (LB 2010-08)

    Bei der Mitgliederversammlung wurden Margaret Kierney und Franz-Josef Bronder wieder in den Landesvorstand gewählt. Kurz vor den Schulsommerferien besuchte der neu gewählte Landesvorstand die neue Gesamtschulereferentin Brigitte Klar. Nach dem Weggang von Norbert Diehl war das Referat eine Weile "verwaist". Frau Klar hat in verschiedenen Gesamtschulen des Landes gewirkt, auch in Schulleitungsfunktion. Zuletzt war sie in der Schulaufsicht tätig. Somit ist sie bestens auf ihr neues Aufgabenfeld vorbereitet. Der Landesvorstand konnte sich bei diesem Antrittsbesuch vergewissern, dass Frau Klar unsere Positionen bestens kennt und die gute Zusammenarbeit mit ihren Vorgängern fortsetzen will.

  • NW 2010-09: NRW im Schuljahr 1 nach dem Regierungswechsel

    Mit dem Beginn des Schuljahres 2010/2011 werden schrittweise erste schulpolitische Vereinbarungen wirksam, die im Koalitionsvertrag von SPD und GRÜNEN vom Juli dieses Jahres festgelegt wurden.
    Die GGG in NRW, der Landeselternrat der Gesamtschulen und die SLV-GE-NRW (Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen) begrüßen in dieser gemeinsamen Presseerklärung ausdrücklich die schulpolitische Neuorientierung, die mit dem Koalitionsvertrag einhergeht.

    NW: NRW im Schuljahr 1 nach dem Regierungswechsel

  • NW 2015-11: Neues aus NRW

    Integrierte Schulen in NRW sind qualitativ und quantitativ spitze
    Zum Schuljahr 2015/2016 sind in NRW 8 neue Sekundarschulen und 8 neue Gesamtschulen an den Start gegangen. Damit hat sich die Zahl der integrierten Schulen seit dem Schulkonsens von SPD/CDU/Grüne im Juli 2011 mehr als verdoppelt, von 217 Gesamtschulen auf jetzt 443 integrierte Schulen. Von den acht neu gegründeten Gesamtschulen sind drei aus bestehenden Sekundarschulen hervorgegangen. Das ist hoffentlich erst der Beginn einer notwendigen Entwicklung, gibt es doch zahlreiche Sekundarschulen, die vier und mehr Züge haben und von daher auch eine eigene Oberstufe haben könnten.

  • NW 2013-11: Neues aus NRW

    Schulkonsens NRW 2011: Viel Licht, aber auch Schatten

    Die GGG NRW begrüßt zum Schuljahr 2013/14 30 über 70 neue integrierte Schulen:

    Zum neuen Schuljahr gehen 30 neue Gesamtschulen, 42 Sekundarschulen und eine Primusschule an den Start. Die GGG NRW wünscht allen neuen Schulen einen guten Start und eine erfolgreiche Weiterentwicklung!

  • NW 2016-03: Neues aus NRW

    Inklusion ja – aber nicht so!

    Im Oktober 2013 hat die GGG NRW zusammen mit dem LER (Landeselternrat der Gesamtschulen) und der SLVGENRW (Schulleitungsvereinigung NRW) anlässlich der Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes (9. SchRÄG)unter der Überschrift „Inklusion ja – aber nicht so! Inklusion nach Kassenlage schadet allen Schülern.“ eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht.

  • NW 2015-05: Neues aus NRW

    Landeskongress der GGG NRW am 24.02.2015 in Köln Rodenkirchen
    Thema: Jedes Kind ist begabt, kein Kind zurücklassen

    450 Kolleginnen und Kollegen nahmen am Landeskongress der GGG NRW an der Gesamtschule Rodenkirchen teil. Mit einem solch großen Interesse war es der erfolgreichste Kongress der GGG NRW in den letzten Jahren.

  • NW 2014-05: Neues aus NRW

    Im Juli 2011 vereinbarten SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen in NRW einen Schulkonsens, der bis 2023 gelten soll. Hierin heißt es u. a.: „Der Schüler/innenrückgang und das veränderte Elternwahlverhalten zwingen zu Veränderungen der Schulstruktur.“

    Der Verfassungsrang der Hauptschule wurde abgeschafft und als neue integrierte Schulform die Sekundarschule eingeführt. Die Sekundarschule ist eine Gesamtschule ohne Oberstufe, die einen Kooperationspartner mit Oberstufe benötigt. Seit dem Schulkonsens sind schon 155 Schulen des längeren gemeinsamen Lernens gegründet worden und weitere 50 werden zum neuen Schuljahr dazu kommen. Das bedeutet fast eine Verdoppelung der Anzahl der integrierten Schulen innerhalb von nur drei Jahren.