John Hattie (2025)

"Deutschland hat vergleichsweise viele zugewanderte Kinder in kurzer Zeit aufgenommen. ... wenn die Kinder möglichst schnell Deutsch lernen, können sie im Schnitt genauso gut lernen wie alle anderen. Das sind eure Fachkräfte von morgen. Einigen Schulen gelingt die Integration weniger, anderen hingegen sehr gut. Diese Schulen müssen wir wertschätzen und von ihnen lernen."
(Der Spiegel, 2025/1)

John Hattie (2024)

"Ich bin übrigens auch erstaunt darüber, dass das deutsche System zu wissen glaubt, was ein elf- oder zwölfjähriger Schüler im Alter von 30 Jahren können wird, und ihn entsprechend einer Schulart zuteilt. Und ich bin bestürzt darüber, wie unglaublich viel Erfolg verloren geht, indem man Kindern einen Stempel verpasst.“
(Augsburger Allgemeine, 06.05.2024, Interview von Sarah Ritschel)

John Hattie (2024)

"Heterogenität ist die Norm in unserem Leben – in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft. Daher sollten Schulen dies widerspiegeln, um den Schülern und Schülerinnen die Fähigkeiten zu vermitteln, andere zu respektieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Meine Forschung beweist, dass Gruppierung und Segregation keinem Schüler zugutekommt.“
(Augsburger Allgemeine, 06.05.2024, Interview von Sarah Ritschel)

John Hattie (2024)

Was hat Sie in ihrer Schulzeit am meisten geprägt?
Hattie: "Dass mir niemand gesagt hat, du kannst das nicht."
(SZ, 23. April 2024)

John Hattie (2025)

"Ich staune, dass man in Deutschland meint, schon bei etwa neun bis zehn Jahre alten Kindern einschätzen zu können, was sie später leisten können."
(Der Spiegel, 2025/1)