John Hattie (2024)

"Heterogenität ist die Norm in unserem Leben – in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft. Daher sollten Schulen dies widerspiegeln, um den Schülern und Schülerinnen die Fähigkeiten zu vermitteln, andere zu respektieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten."
(John Hattie – Bildungsforscher aus Neuseeland, Augsburger Allgemeine 06.05.2024 "Eltern müssen die Liebe zum Lernen wecken", Interview von Sarah Ritschel)

John Hattie (2024)

"Meine Forschung beweist, dass Gruppierung und Segregation keinem Schüler zugutekommt."
(John Hattie – Bildungsforscher aus Neuseeland, Augsburger Allgemeine 06.05.2024 "Eltern müssen die Liebe zum Lernen wecken", Interview von Sarah Ritschel)

John Hattie (2024)

"Ich bin übrigens auch erstaunt darüber, dass das deutsche System zu wissen glaubt, was ein elf- oder zwölfjähriger Schüler im Alter von 30 Jahren können wird, und ihn entsprechend einer Schulart zuteilt. Und ich bin bestürzt darüber, wie unglaublich viel Erfolg verloren geht, indem man Kindern einen Stempel verpasst."
(John Hattie – Bildungsforscher aus Neuseeland, Augsburger Allgemeine 06.05.2024 "Eltern müssen die Liebe zum Lernen wecken", Interview von Sarah Ritschel)

Ludger Wößmann (2024)

"Die frühe schulische Selektion, also die Aufteilung der Kinder nach der Grundschule auf die drei Schultypen Hauptschule, Realschule und Gymnasium, ist einer der wichtigsten Gründe für die hohe soziale Selektivität des deutschen Schulsystems. Die Datenlage zeigt eindeutig, dass eine spätere schulische Selektion die Chancengleichheit der Schüler erhöht"
(Ludger Wößmann – Ludwig-Maximilians-Universität München, ifo Institut für Wirtschaftsforschung, PM vom Mai 2024)

Ludger Wößmann (2024)

"Je früher ein Bildungssystem die Kinder in verschiedene Schultypen aufteilt, desto stärker hängt der Bildungserfolg vom jeweiligen familiären Hintergrund ab. Schon seit längerem ist bekannt, dass im internationalen Vergleich Schulsysteme mit geringerer schulischer Selektion eine höhere Chancengleichheit erreichen."
(Ludger Wößmann – Ludwig-Maximilians-Universität München, ifo Institut für Wirtschaftsforschung, PM vom Mai 2024)